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Holiday World: Review

  Personal Computer 


1996 erschien eine Wirtschaftsimulation aus deutschen Laden, die weltweit einen riesigen Erfolg feiern konnte, die Rede ist von Holiday Island. In Holiday Island hatte der Spieler die Aufgabe eine tropische Insel in ein Ferien- und Urlaubsparadies zu verwandeln und möglichst viel Geld zu scheffeln. Genau dieses Prinzip verfolgt nun auch der Nachfolger Holiday World von den Island Games, doch dieses Mal ist man nicht nur in den Tropen unterwegs. Zum ersten Mal muss man in Afrika und sogar unter der Erdoberfläche, auf dem Meeresboden ein florierendes Urlaubsparadies aufbauen. Wir haben uns den Titel genauer angeschaut und haben uns unseren perfekten Urlaubsort gezimmert...



Von endlos weiten Stränden der Südsee bis zu den afrikanischen Savannen und hinab in die Tiefsee - jeder Flecken auf unserem Planeten kann eine sehenswerte Touristenattraktion sein. Und so abwechslungsreich die Orte sind, die von den Urlaubern angesteuerten werden, so unterschiedlich sind ihre Wünsche. Grossfamilien wollen nichts als Entspannung, junge Szenetouristen möchten ein Abenteuer nach dem anderen erleben und die Reichen in Luxus schwelgen...

Im Grunde genommen hat sich gegenüber dem Vorgänger, der bereits vor acht Jahren erschien, ausser dem Setting, nicht viel verändert. Der Spieler beginnt stets auf einer fast verlassenen Insel, auf der kaum mehr als ein kleiner Flughafen steht. Dieser kleinen Insel (beziehungsweise dem Meeresboden oder der Savanne) muss der Spieler nun zu wirtschaftlichem Aufschwung verhelfen und letztendlich muss dabei auch genug für seine eigenen Taschen übrig bleiben. Doch bevor die Kassen klingeln, muss man zunächst einmal Geld in das Projekt reinstecken. Ohne neue Übernachtungsmöglichkeiten, Erholungszentren, Strände und alles weitere, was man für einen ausgefüllten Urlaub benötigt, bleiben die Touristen aus und das Geld wird schnell knapp, denn Personal und Gebäude kosten natürlich auch Unsummen in der Unterhaltung. Der Spieler, als oberster Schirmherr, verhält sich dabei eher passiv, denn in Holiday World stehen einem insgesamt vier Typen Angestellter zur Verfügung. Diese arbeiten für ein monatliches Gehalt und stehen einem 24 Stunden am Tag zur persönlichen Verfügung. Der Architekt ermöglicht das Errichten von Gebäuden aller Art, hierzu wählt man einfach das gewünschte Gebäude aus, platziert es auf der Landkarte und schon düst der Architekt zum Bauplatz und beginnt sofort mit dem Bau. Insgesamt haben die Entwickler dem Spiel zahlreiche und sehr unterschiedliche Gebäudetypen spendiert, dennoch hat man nach ein paar Stunden alle kennen gelernt und sehnt sich nach mehr Abwechslung. Als zweite Angestellte steht dem Spieler die Animateurin zur Verfügung. Diese kann, gegen Bargeld versteht sich, verschiedene Animationen auf öffentlichen Plätzen durchführen, je nach Aktion wirkt sich dieses auf die Stimmung der Urlauber aus. Hier findet man zum Beispiel die Möglichkeit Yogaübungen abhalten zu lassen oder die Animateurin in einem Dinosaurierkostüm auftreten zu lassen. Der dritte im Bunde ist der Berater. Er hat die Aufgabe Hotels und andere Gebäude wesentlich aufzuwerten, indem er Vorträge abhält oder aber indem er den Preis, den die Urlauber zahlen, anhebt oder senkt. Dabei stellt sich uns aber die Frage, warum man nicht selbst den Preis verändern kann, schliesslich gehören einem die Gebäude ja. Die letzte Person, die einem zur Verfügung steht, ist der Spion. Dieser ist natürlich nur bei der Konkurrenz einsetzbar und ermöglicht zum Beispiel Angestellte gegnerischer Firmen auszuschalten, Gebäude auszuspionieren oder Strassensperren zu errichten. Natürlich ist man nicht nur auf diese vier Mitarbeiter angewiesen, von diesen lassen sich natürlich auch mehrere Personen, gleichen Typs einstellen.

Damit das Geld aber stetig in die Kassen des Spielers fliesst, muss man sich auf die Bedürfnisse der Touristen einstellen. So gibt es in Holiday World sieben verschiedene Touristenklassen (zum Beispiel Kultur-, Szene- oder aber Familientouristen). Dabei haben all diese unterschiedlichen Klassen auch fünf unterschiedliche Bedürfnisse (Hunger, Erholung, Spass, Nervenkitzel, Sport), die es zu erfüllen gilt. Doch trotz all dieser Bedürfnisse und unterschiedlichen Touristenklassen, steckt hinter Holiday World ein ganz simples Spielprinzip, welches sich, wenn man erst einmal den Bogen raus hat, in fast jeder Mission wiederholt. Ebenso wenig abwechslungsreich gestalten sich auch die Missionsziele, denn stets muss man einfach nur eine bestimmte Menge Geld in einer bestimmten Zeit erwirtschaften, andere Aufträge gibt es nicht.

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Admin am 08 Mrz 2005 @ 08:46
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