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Hot Dogs Hot Girls: Review

  Personal Computer 

Es gibt bestimmte Dialoge, die sich im Zeitalter der Videospiele schon mehrfach in den unterschiedlichsten Entwicklerstudios wiederholt haben müssen. Dazu gehört zum Beispiel der Satz "Schau mal, ich kann gutaussehende 3D-Mädels bauen, lasst uns die in ein Spiel packen!". Das hat bei Lara Croft funktioniert, das hat bei Dead or Alive funktioniert, aber das funktioniert eben pauschal nicht immer. Mit Hot Dogs, Hot Girls beehrt uns nun eine Wirtschaftssimulation, in der es darum geht, ein Fast Food-Imperium aufzubauen und die Marktführung in drei Grossstädten an sich zu reissen. Da das alleine wohl etwas trocken wäre, garnieren einige mehr oder minder aufreizende Digi-Babes das Spielvergnügen. Ob die aber mit knapper Bekleidung und einem unschuldigen Blick von einem möglicherweise etwas seichten Gameplay ablenken können? Lest einfach weiter!

Jetzt geht es um die Würste

Auch wenn sich der fulminante Wortwitz im Titel des Spiels bevorzugt auf die dicken Würstchen in länglichen Brötchen bezieht, geht es im Spiel um weit mehr als nur um die Hot Dogs. Ein gutes Fast Food-Unternehmen sollte ein möglichst breites Angebot auf den Tisch bringen, um viele Kunden zufrieden zu stellen und einen guten Ruf zu erlangen. Das bedeutet wiederum, dass man sich nicht nur auf Hot Dogs, sondern auch auf Burger, Chips, Softdrinks, Shakes und Ähnliches spezialisieren sollte, um auf lange Sicht konkurrenzfähig zu sein.

Aber fangen wir von vorne an. Wer im recht annehmbaren Tutorial die grundlegenden Handgriffe und Spielzüge erlernt hat, darf sich an ein freies Spiel oder die Kampagne wagen. Ziel des Spiels ist es, das marktführende Unternehmen der Stadt zu werden. Drei Metropolen sind im Spiel enthalten, die sich in der 3D-Draufsicht nur unwesentlich voneinander unterscheiden und nur durch ihre Sehenswürdigkeiten auseinanderzuhalten sind. Es handelt sich dabei um Seattle, Los Angeles und New York, die Optik in der Stadtansicht erinnert dabei ein wenig an die Sim City-Reihe. Egal, ob ihr euch für die Kampagne, ein freies Spiel oder eines der vier vorgegebenen Szenarien entscheidet, es steht euch immer zur Wahl, in welcher Stadt ihr das Spiel beginnt. Das Startbudget geht dabei meist schon für die nötigsten Erstanschaffungen drauf, also ein kleines Restaurant, ein Startangebot an Waren und Gerichten und einer ersten Angestellten, die vom Spiel übrigens tatsächlich als Hotgirl bezeichnet wird. Nun gut.

Was nun folgt, ist eine vergleichsweise komplexe To-Do-Liste. Als Spieler müsst ihr euch nämlich nicht nur darum kümmern, die Bedürfnisse der Kunden zufrieden zu stellen, das Angebot langsam aufzustocken und genügend Werbung für euren neuen Shop zu machen. Nein, auch den Hotgirls muss stets Aufmerksamkeit geschenkt werden, denn die blutjungen und knapp bekleideten Angestellten bedienen die Kunden nur so lange zuvorkommend, wie sie selbst gut aufgelegt sind. Ständige Geschenke, teure Weiterbildungen oder aber auch einfach nur regelmässige Arbeitspausen sind also an der Tagesordnung, um die jungen Dinger kontinuierlich bei Laune zu halten. Auch neue und zugegebenermassen äusserst knappe Outfits gibt es für die Hotgirls zu kaufen. Neue Kostüme, Geschenke oder Schulungen steigern Motivation und Können der Angestellten wie in einem Rollenspiel. Dass es wohl klüger wäre, das sauer verdiente Geld lieber in Werbung, Ware und Shopupgrades zu investieren, sei dahingestellt. Immerhin braucht es für die Zubereitung bestimmter Gerichte neben geschultem Personal auch die nötige Kücheneinrichtung. Eine Mikrowelle reicht leider bestenfalls zur Zubereitung tiefgekühlter Ware und das sorgt bei den empfindlichen Kundenmägen nicht unbedingt für Begeisterung. Und wer darf den Mist dann wieder wegwischen?

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Tobias Kuehnlein

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Tobias Kuehnlein am 01 Jun 2006 @ 20:41
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