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I-War 2: Review

  Personal Computer 


Schon 1998 begeisterte der Privateer Ableger I-War 1 die Spieler, doch leider wurde das Spiel in den USA nicht ganz so bekannt wie hier. Dies lag vor allen an dem doch sehr späten Release ausserhalb Europa`s. Jetzt schlägt Infogrames dafür umso härter mit I-War 2 zurück. Eine spritzige Story und eine fast realistische Grafik überzeugen auch den letzten PC-Freak. Mehr davon in unserem Review.



Story

Eigentlich hat die Story von I-War 2 so gut wie nichts mehr mit dem Vorgänger zu tun. Warum auch? Die neue eigene Story steht dem ersten Spiel in Nichts nach, spritzige Einfälle und ein erstklassiges Missionsdesign sind nur kleine Punkte, welche die Story schon von der ersten Minuten an offenbart. Zuerst wird man nämlich von einem Intro begrüsst, welches sich gut und gerne über 5 Minuten hinzieht. Dieses Intro wurde sogar so brilliant gemacht, dass es fast Kinoqualität erreicht, und so manchen Film alt aussehen lässt. Auch ansonsten sind die Videos in I-War 2 super gemacht, auch wenn sie später ein wenig rar werden. Aber wieder zurück zur Story. Man übernimmt die Rolle des jungen Cal Johnsten, der zusammen mit seinem Vater in einer Bergbausiedlung auf einem Asteroiden wohnt. Die Welt wäre auch weiterhin völlig in Ordnung, wenn nicht ein Mafiaboss aus dem Nichts auftauchen, und den Vater hinterhältig umbringen würde während man zu Hause auf ihn wartet. Völlig entzürnt über den Meuchelmord, schwört man sich Rache zu nehmen egal wie lange es auch dauern mag. Zum Glück steht man allerdings nicht immer ganz alleine da, denn Jefferson Clay, ein Computer, den man noch aus dem ersten Teil kennt, steht uns hilfreich zur Seite. Dieser weiss natürlich sofort Rat. Erst einmal ein wenig untertauchen, bis Gras über die ganze Sache gewachsen ist, doch wo kann man als kleiner Junge hin? Nach langen Überlegen kehrt man dann zu einer Station in einer Gaswolke zurück, wo schon die Grossmutter ein Piratenversteck geführt hat. Es wäre der ideale Ort um unerkannt zu bleiben. Doch leider ist die Station schon vor langer Zeit verlassen worden, so dass man sie kaum noch nutzen kann. Doch wenn man erst einmal ein paar Trainingsmissionen absolviert hat, beschafft man sich in aller Eile einen Generator und schaltet das Licht in der Basis wieder ein. Doch irgendwann trifft man auf den Mörder des Vaters, dieser verwickelt einen ungünstiger Weise in ein kleines Gefecht und ruft daraufhin die intergalaktische Polizei, diese verhaftet uns und wir gelangen in Gefangenschaft, bis man nach 15 Jahren einen erfolgreichen Ausbruch starten kann....So nimmt die Geschichte seinen Lauf.

I wanna be a pirat!

Nachdem man mit ein paar 'Kollegen' aus dem Gefängnis fliehen konnte, kehrt man zu der Basis zurück und beginnt sein Leben als Pirat, doch das ist alles andere als einfach. So muss man zuerst einmal ein paar gute Handelsrouten ausfindig machen und dabei nicht in ein feindliches Gebiet gelangen, wo schon andere Piraten operieren, denn die sind darauf nicht gut zu sprechen. Nachdem man dann endlich die ersten Feldzüge gegen die Handelsschiffe durchgeführt hat, bekommt man teilweise sogar einige Aufträge zugeschickt, ansonsten ergibt sich die jeweilige Mission aber immer aus Gesprächen ausserhalb der Basis, entweder mit den Opfern oder mit Verbündeten. Doch auch in der Basis ist das Leben alles andere als still. So gilt es, das Schiff mit neuen Waffen auszurüsten, die gestohlene heisse Ware an den Mann zu bringen und hin und wieder auch einmal das E-Mail Fach zu checken, ob es nicht doch irgendwelche nützlichen Informationen für einen bereit hält. Auch sollte man darauf achten, Drohungen ernst zu nehmen, wenn sich beispielsweise ein anderer Pirat beschwert, dass man in sein Gebiet eingedrungen sei. Wie man sehen kann ist im Bereich Missionsdesign das Spiel sehr offen gehalten. So gibt es praktisch keine richtigen Missionen zu erfüllen. Doch dadurch wird allerdings auch der Schwierigkeitsgrad sehr in die Höhe getrieben. Des weiteren sind die Missionen so aufgebaut, das man teilweise machen kann was man will. Daraus folgt leider, dass die Missionen sehr komplex aufgebaut worden sind und man sich die Lösung selbst zurecht rücken muss, um vorwärts zu kommen. Nicht leicht, aber schaffbar, wenn man sich dahinter klemmt.

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Admin am 08 Mrz 2005 @ 08:54
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