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Icewind Dale II: Review

  Personal Computer 


Der grandiose Auftakt machte 1998 die Veröffentlichung von Baldurs Gate. Es folgten zwei Addons, und sogar ein Nachfolger mauserte sich zum Geheimtipp. Zwischendurch sorgte aber ein ähnliches Spiel, aus dem gleichen Hause, für Aufmerksamkeit. Die Rede ist von Icewind Dale, dem kleinen Bruder von Baldurs Gate. Eher für Schlagfertige als für Sprachlastige gedacht, bildete sich auch um dieses Spiel eine grosse Fangemeinde. Mittlerweile hat auch der erste Teil zwei Addons hervorgebracht, nun steht auch der offizielle zweite Teil, als Abschluss eines Epos, in den Regalen der Händler. Wir sagen euch, ob sich ein Kauf von Icewind Dale II lohnt!



Story

Eingesperrt zwischen den gezackten Gipfeln des Grades der Welt und den eisigen Gewässern des Treibeismeeres ist das Eiswind-Tal eine eng aneinander gedrängte Ansammlung zehn kleiner Städte, die alle versuchen, sich das Leben in dieser frostigen Wildnis so angenehm wie möglich zu machen. Das Tal steht in dem Ruf ein Platz des Versteckens und der Zuflucht für Diebe, Räuber, Forscher und Pioniere zu sein, die nach einem besseren Lebensweg weit entfernt von den wohlhabenden Ländern im Süden suchen. Dort, in den gefrorenen Gefilden des Eiswind-Tales teilen sich tapfere Nomaden, Tundrabarbaren, Waldläufer, Handwerker, Fischer und Händler all das, was das rohe Klima gewillt ist, ihnen abzugeben. Aber das Tal ist kein Ort, der leicht verzeiht... unzählige gefährliche und boshafte Kreaturen durchstreifen die eisige Wildnis auf der Jagd nach denjenigen, die es wagen in ihr Gebiet einzudringen...

Gameplay

Die Freude war gross, als wir zum ersten Mal den zweiten Teil der Icewind-Dale-Saga gestartet haben - zum Glück haben sich die Entwickler an das Bewährte gehalten und sogar fast nichts verändert.
Noch immer wählt man, vor dem Beginn eines neuen Spiels, eine kleine Gruppe von Söldnern aus. Hier kann man sich entscheiden, ob man lieber eine der verschiedenen, vorgefertigten Gruppen wählt, was beim ersten Spiel sicherlich die beste Wahl ist oder ob man sich gleich mit einer selbst entworfenen Gruppe in die Schlacht stürzt. Dabei muss man bedenken, dass die Icewind-Dale-Welt einem fast immer feindlich gesonnen ist. Im Gegensatz zu Baldurs Gate liegt hier deutlich die Action im Vordergrund. Dies spiegelt sich auch dadurch wieder, dass man das gesamte Spiel durch immer mit der gleichen Gruppe kämpfen muss, NPCs, die sich der Gruppe im Laufe des Spiels anschliessen, gibt es nicht. Dennoch kann man, wie bereits im ersten Teil, seinen Helden einen individuellen Touch verpassen. Neben dem Aussehen, der Kleidung und bestimmten Eigenschaften wie zum Beispiel Stärke, Ausdauer und natürlich auch die Gesinnung, darf man seinen Leuten aber auch Berufe zuteilen. Diese sind in unterschiedliche Bereiche gegliedert. Wer einen Kämpfer braucht, der erstellt sich einen, ein Dieb öffnet einem verschlossene Türen, ein Magier kann Gegner blenden und der Mörder sie lautlos umbringen. Ganz still und heimlich, jedoch sehr gravierend, haben die Entwickler bei Black Isle auf die dritte Edition der D&D-Regeln (Dungeon & Dragons) umgestellt. Diese kam nun bereits auch schon bei Neverwinter Nights zum Einsatz. Einsteiger des Genres wird dieser Umstieg nicht auffallen, Veteranen allerdings merken schon nach sehr kurzer Zeit, dass sich das Spiel ein bisschen gewandelt hat. Die dritte Edition ist deutlich weniger komplex und umfangreich, alles ist ein bisschen einfacher und verständlicher gemacht, dadurch will man besonders den Gelegenheitsspieler ansprechen.

Icewind Dale II
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Admin am 08 Mrz 2005 @ 08:55
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