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Imperial Glory: Review

  Personal Computer 

Die Pyro Studios melden sich zurück. Konnten wir in Praetorians noch in der Zeitepoche eines Julius Caesar in die Schlacht ziehen, ist nun die Zeit von 1789 bis 1830 der Handlungszeitraum des neuen Spiels. Die Rede ist von Imperial Glory, dem neuen Strategiespiel der Spanier. Wie uns die Feld- und Seeschlachten des umkämpften Europas gefallen haben, lest ihr im ausführlichen Feldzugbericht.


Gleich zu Beginn habt ihr die Qual der Wahl. Wollt ihr lieber mit den militärisch starken Franzosen, den wirtschaftlich stabilen Engländern oder den deutlich schwieriger zu handhabenden Österreichern, Russen oder Preussen zu Felde ziehen? Jede der Nationen bietet euch unterschiedliche Vor- und Nachteile, die sich jedoch erst im späteren Spielverlauf deutlich bemerkbar machen. Auch die Lage des gewählten Landes ist bei der Wahl zu beachten. Während die Inseln des grossbritannischen Reiches weitestgehend vor Übergriffen sicher sind, seid ihr als Herr über Preussen förmlich von möglichen Feinden eingekeilt. Auch die Bevölkerungsgrösse sollte bei der Wahl bedacht werden. Russland bietet beispielsweise einen nahezu unerschöpflichen Vorrat an Landsleuten, andere Nationen haben in diesem Punkte erheblich weniger zu bieten. Nicht zuletzt aufgrund der drei unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade ist somit die Wiederspielbarkeit gegeben, denn jede Nation spielt sich letztlich auch tatsächlich anders.

In einem dreiteiligen Tutorial werden euch die grundlegenden Kniffe der Steuerung des Spiels vermittelt. Bedauerlicherweise beschränkt sich das Programm aber wirklich auf sehr wenige Grundlagen. Genre-Neulinge werden hoffnungslos überfordert, wenn sie nach dem Tutorial das erste Mal auf die rundenbasierte Europakarte losgelassen werden. Rundenbasiert? Ja richtig, Imperial Glory kombiniert wie das grosse Vorbild Rome: Total War die Vorzüge von Rundenstrategie beim Aufbau und Echtzeittaktik in den Schlachten. Auf der Europakarte plant ihr eure nächsten Züge und seid dabei nicht unter Zeitdruck. So werden dann neue Gebäude errichtet, Einheiten erschaffen oder Schiffe zur Produktion freigegeben. Der wirtschaftliche und technologische Fortschritt eurer Nation ist dabei von entscheidender Wichtigkeit. Die Diplomatie im Spiel nimmt ebenso einen grossen Stellenwert ein. Handelsrouten mit anderen Städten werden erschlossen, Friedensangebote an andere Nationen offeriert und mit Rohstoffen gehandelt. Das Diplomatiemenü bietet euch viele Optionen.

Imperial Glory
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Markus Grunow

Imperial-Glory


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Markus Grunow am 05 Jun 2005 @ 18:50
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