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In Memoriam 2 - Das letzte Ritual: Review

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Die gute alte Schnitzeljagd dürften viele als das Highlight eines jeden Kindergeburtstages in Erinnerung haben. Man streifte meist durch die Natur, durch Wälder und über Wiesen, suchte Verstecke und neue Hinweise, je nach Motivation der Eltern auch mal in eine mystische Geschichte verpackt. Doch spätestens wenn nach zwei Stunden die alte Metallkiste ausgegraben wurde und überraschend neu aussehende Schokoriegel ans Tageslicht kamen, waren die Geschichte und die tolle Atmosphäre vergessen. Das Konzept einer Schnitzeljagd greifen die Entwickler von In Memoriam 2 zum mittlerweile zweiten Mal auf. Geknackt werden muss eine rätselhafte CD-Rom mit teils extrem harten Kopfnüssen. Und obwohl es die Entwickler dabei gekonnt verstehen, Realität und Spiel verschwimmen zu lassen, hakt es am Ende an zu vielen Stellen...

Phoenix aus der Asche

Wer In Memoriam Nummer Eins gespielt hat, wird sich schnell wohl fühlen. Gejagt wird auch diesmal der verrückte, aber hochintelligente Serienkiller, der sich selbst als Phoenix bezeichnet. Wieder einmal hat er an die ermittelnden Behörden eine rätselhafte und teils arg morbide CD-Rom geschickt und wieder einmal haben sich die Behörden zur Veröffentlichung dieser CD-Rom entschieden, damit sich jedermann an des Rätsels Lösung versuchen kann.

Eine nette Geschichte hat man sich also da ausgedacht um zu erklären, wie es die mysteriöse CD-ROM des Phoenix, also das Spiel, in das Laufwerk eines gänzlich unbeteiligten Spielers, pardon, Mitbürgers schafft. Doch wartet ab, das war nur der Anfang. Schnell beginnen die Grenzen zwischen Realität und Fiktion gänzlich zu verschwimmen. Um die teuflischen Rätsel auf der Phoenix-CD lösen zu können, benötigt ihr zwingend einen Internetanschluss, mit dem ihr euch einen Account zum Spiel erstellt. Über die angegebene Email-Adresse erhaltet ihr sehr schnell einführende Emails der ermittelnden Behörde sowie Mails anderer Ermittler, die euch bei der CD-ROM unterstützen. Bereits die ersten perfiden Rätsel lassen erahnen, welches Ausmass die Kopfnüsse von In Memoriam 2 erreichen. Präsentiert mit schaurigen Bildern und Videos und einfachen, aber atmosphärischen 2D-Animationen sorgen die Rätsel für einen kalten Schauer, den ihr aber nur kurzzeitig ertragen dürft. Jedes Rätsel muss gelöst werden und schnell findet ihr euch im World Wide Web wieder, wo die Entwickler auf extra für das Spiel erstellten, aber sehr echt wirkenden Websites Hinweise zu den Rätseln versteckt haben. Fiktive Websites? Nun, nicht ganz. Tatsächlich erfordert eure Recherche oft genug den Besuch realer Internetseiten und sehr schnell geratet ihr in Zweifel, welche Seite und welcher erwähnter Charakter denn nun eine Erfindung der Entwickler ist und welche Seite oder Person tatsächlich existiert.

In Memoriam 2 - Das letzte Ritual
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Tobias Kuehnlein

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Tobias Kuehnlein am 10 Dez 2006 @ 17:31
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