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Infernal: Review

  Personal Computer 

Infernal ist der neue Action-Shooter von Metropolis Software und versprach schon in einer Vorabversion, endlich ein ordentlicher Titel der polnischen Spieleschmiede zu werden. Nach spielerischen Flops wie Aurora Watching wurde das auch höchste Zeit. Ob Infernal letztendlich die höllisch gute Ballerei geworden ist, die wir erwartet haben?

Rollentausch

Ryan Lennox stand bis vor kurzem noch im Dienste der himmlischen Militärorganisation Etherlight - als Engel. Inzwischen musste er der göttlichen Seite den Rücken kehren, hat damit auch all seine übermenschlichen Fähigkeiten eingebüsst und führt nun ein Dasein als Sterblicher auf Erden. Doch eines Tages tritt Satan an ihn heran und überzeugt Ryan für seine Sache. Das Ziel: eine mächtige Maschine von Etherlight zu finden, die der Hölle gefährlich werden könnte, und sie zu zerstören.

Der schlaue Kopf hinter der Maschine ist ein Typ namens Professor Wolf. An den gilt es heranzukommen. Zu diesem Zweck müsst ihr Ryan aus der Sicht einer dritten Person durch zahlreiche Örtlichkeiten steuern, darunter ein verschneites Gebirgsdorf, ein Kloster und Fabrikhallen. In den Weg stellt sich euch eine ganze Armee von Etherlights Hightech-Soldaten und auch mit waffenfertigen Mönchen bekommt ihr es zu tun.

Um den Gefahren nicht schutzlos ausgeliefert zu sein, stattet euch Satan nach und nach - sprich alle paar Levels - mit höllischen Kräften aus. Während ihr zu Beginn über akrobatische Abrolltechniken, die euch während des Vorgangs für Gegner unsichtbar machen, verfügt, könnt ihr später mittels Manakraft normale Waffenangriffe verstärken oder euch für kurze Zeit an beliebige Orte teleportieren.

Ein Action-Adventure?

Da die Entwickler nicht nur auf harte Gefechte Wert legen, sondern auch auf zahlreiche kleinere Rätsel, kommt ihr ohne eure Fähigkeiten oft nicht weiter. So scheinen etwa Alarmsysteme, Laserbarrieren oder verschlossene Zugänge zunächst unüberwindbar. Dann steht ihr erstmal dumm da und fragt euch, ob es sich nicht um einen Designfehler handeln könnte und es schlicht nicht weitergeht. Mit etwas Fantasie und Experimentierfreude entdeckt ihr dann aber schliesslich Dinge in der Umgebung, durch die ihr mit dem richtigen Einsatz eurer Fähigkeiten weiterkommen werdet.

Das Beam-me-up-Scotty-Feature ist aber auch in Gefechten nützlich, könnt ihr euch doch zeitlich begrenzt hinter eine Gegnergruppe teleportieren und sie so hinterrücks ausschalten, während sie noch nichtsahnend auf die Deckung schiessen, hinter der sie euch vermuten. Gemein, ja - aber hey, ihr seid im Auftrag des Teufels unterwegs. Und spassig ist die ganze Angelegenheit sowieso. Immerhin gibt es auch noch einige Stellen, in denen ihr hinter diversen Standgeschützen Platz nehmen dürft. Die lassen sich zwar eher schwerfällig bedienen, haben dafür aber ordentlich Feuerkraft.

Infernal
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Daniel Boll

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Daniel Boll am 20 Feb 2007 @ 00:45
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