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Insane 2: Review

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Anfang des Jahres wurde beinahe heimlich, still und leise, ohne grosse Ankündigung, der Offroad-Raser In2ane - so die offizielle Schreibweise von Insane 2 - veröffentlicht. Einige Monate später schafft es das Rennspiel jetzt auf einen Datenträger und damit in den Einzelhandel. Doch Moment, impliziert die Zahl Zwei im Titel des Spiels nicht, dass es einen ersten Teil gab? Den gab es tatsächlich, es ist allerdings schon über elf Jahre her, dass das erste Insane - oder 1nsane - von Publisher Codemasters veröffentlicht wurde. Ob es so klug war, das alte Spiel von einem neuen Entwickler aufwärmen zu lassen?

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Im Filmgeschäft ist es ja bereits gängige Praxis, bekannte Filmreihen bis zur Unendlichkeit auszuschlachten, meist mit billig produzierten Fortsetzungen, die direkt in der Videothek veröffentlicht werden. Man denke da an diverse American Pie-Filme oder das grausige Natürlich blond 3. Jetzt aber scheint diese Praxis auch auf den Spielemarkt überzugreifen. Das Desaster um FlatOut 3, das mit den erfolgreichen Vorgängern nur noch den Namen gemein hat und ansonsten ein qualitativer Totalausfall ist, dürften einige mitbekommen haben. Kein Wunder, kümmerte sich doch nicht mehr Entwickler Bugbear um den namhaften Titel - der hatte mit Ridge Racer Unbounded Besseres zu tun -, sondern ein völlig unbekanntes Studio. Das Endergebnis ist Geschichte. Entsprechend unruhig waren wir, als Anfang des Jahres wie aus dem Nichts eine Fortsetzung des elf Jahre alten Offroad-Klassikers Insane bei Steam veröffentlicht wurde. Der erste Teil blieb seinerzeit zwar wie Blei in den Regalen liegen, wurde aber von der Fachpresse mit Topwertungen regelrecht überschüttet.

Wie damals, hat auch heute Codemasters sein Logo als Publisher auf der Packung. Das muss nicht das schlechteste Zeichen sein. Seinerzeit punktete Insane mit zahlreichen, bis dato nicht dagewesenen Features. Nicht nur die für ein Rennspiel damals innovativen Spielmodi wie "Pfadfinder" und "Capture the Flag" brachten seinerzeit grossen Spass, auch die unendlich grossen und frei befahrbaren Areale ohne Grenzen und Einschränkungen liessen Rennspielfans damals staunen. Was davon ist in der Fortsetzung anno 2012 übrig geblieben? Überraschenderweise ziemlich viel.

Insane 2 Bild

Die sich im Schlamm wälzen

Der Kern ist auch nach elf Jahren noch derselbe. Statt auf vorgegebenen Kursen eure Runden zu ziehen, überlässt euch Insane 2 zu jeder Zeit und in jedem Spielmodus die freie Streckenwahl. Ihr könnt völlig frei durch die Walachei brettern und den nächsten Kontrollpunkt ansteuern, ohne die Angst zu haben, irgendwann eine Levelgrenze zu erreichen oder auf die Strecke zurückgebeamt zu werden. Wie viel Sinn das letztendlich macht, sei dahingestellt.

Insane 2
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Tobias Kuehnlein

Insane-2


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Tobias Kuehnlein am 07 Jun 2012 @ 11:27
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