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James Bond 007 - Blood Stone: Review

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Die Zeiten für den besten britischen Geheimagenten könnten gar nicht schlechter stehen. MGM, eines der ältesten Filmstudios der Welt und verantwortlich für alle Bond-Filme, musste kürzlich, nachdem man bereits seit mehreren Jahren am Hungertuch nagte, Insolvenz anmelden. Da kommt für die vielen 007-Fans die Veröffentlichung eines neuen Videospiels natürlich gerade recht. Kann Bizarre Creations' zweiter Titel unter der Flagge von Activision überzeugen?

Geheimagent der britischen Majestät

Die Welt hält den Atem an. Mal wieder haben skrupellose Geschäftsmänner einen Pakt mit noch finstereren Terroristen geschlossen. Ihr Ziel: Die Welt mit tödlichen Biowaffen bedrohen und so durch Lösegeldforderungen ihr ohnehin schon umfangreiches Vermögen nochmals deutlich steigern. Doch wie immer gibt es eine Lösung für diese Art von Problem. MI6, der britische Geheimdienst, schickt seinen besten Mann: 007.

In diesem neusten Bond-Abenteuer schickt euch Bizarre Creations als James Bond rund um den Globus. Um die weltweite Verschwörung zu eliminieren, reist ihr unter anderem nach Athen, Istanbul, Sibirien und Monaco. Ausgerüstet mit allerhand tödlichen Waffen kämpft ihr euch euren Weg durch Gegnerscharen, schaltet Alarmanlagen aus und betört hübsche Frauen. Dass Bizarre Creations' Stärken allerdings im Rennspielgenre verwurzelt sind, fällt insbesondere in der ersten Hälfte von Blood Stone auf. Gespielt wird während der gesamten Zeit aus einer Third-Person-Ansicht, ihr schaut James also stets über die Schulter. Mit einer Walter PPK, der Lieblingswaffe von James, schleicht ihr euch durch Bunkeranlagen und Unterwassermuseen. Ecken, Wände und Kisten lassen sich bequem als Deckung nutzen, um so unerkannt an feindlichen Patrouillen vorbeizuschleichen. Wenn sich euch ein Gegner unbemerkt nähert oder ihr euch an ihn heranschleicht, könnt ihr ihn lautlos per Knock-out ausschalten und euch so bis zu drei Fokusziele freischalten. Letztere dienen dazu, einen Kontrahenten in Zeitlupe per gezieltem Kopfschuss zu eliminieren. Lautloses Vorgehen wird in Blood Stone also belohnt.



Dies funktioniert allerdings nur für wenige Minuten, da eure Feinde euch ziemlich schnell auf dem Kieker haben. Dann hilft nur noch eins: Ballern, was das Zeug hält. Dafür fährt 007 ein ziemlich beeindruckendes Repertoire an Waffen auf. Neben der PPK mit Schalldämpfer gibt es allerhand MPs und Granatwerfer. Per Kopfschuss lassen sich die meisten Widersacher mit einem Schuss ins Jenseits befördern, ansonsten braucht es mehrere Treffer, um einen Terroristen aus den Latschen kippen zu lassen. Leider sind die Gegner mehr als Kanonenfutter zu betrachten und so höchstens in grösseren Gruppen gefährlich. Zwar nutzen sie Deckungen aus, laufen aber hin und wieder auch gerne ein wenig verwirrt auf euch zu. Dadurch ist Blood Stone auf dem normalen Schwierigkeitsgrad schon fast zu leicht und selbst im härtesten 007-Modus, in welchem ihr maximal zwei Treffer einstecken könnt, schaffbar.

James Bond 007 - Blood Stone
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Alexander Boedeker

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Alexander Boedeker am 11 Nov 2010 @ 16:13
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