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Jets'n'Guns: Review

  Personal Computer 

Gehört ihr auch zu den Leuten, die früher auf dem Amiga immer dumm angeschaut wurden, weil sie einfach mit Dauerfeuer von links nach rechts durch ein Spiel geflogen sind? Sagen euch Namen wie R-Type, Apidya oder Gradius etwas? Wenn ja, dann willkommen im Club! Hier seid ihr genau richtig, denn das Shareware-Spiel

Jets'n'Guns

versucht mit modernen Mitteln das Genre der Arcade-Sidescroller wieder auferstehen zu lassen. Aber Vorsicht! Schraubt vor dem Spielen eure Boxen und den Monitor am Tisch fest, denn es knallt und kracht gehörig.

Ein klassischer Sidescroller?

Zunächst einmal sieht alles so aus, wie ihr es aus den alten Klassikern gewohnt sein dürftet. Das Schiff wird stets von der Seite gezeigt, Gegner schwirren überall auf dem Schirm herum und der Bildausschnitt bewegt sich unaufhörlich von links nach rechts. Schon die ersten Screenshots verraten, dass hier gehörig viel geballert wird. Doch wirklich klassisch wirkt

Jets'n'Guns

nur auf den ersten Blick. Gerade das Aufrüsten eures Kampfraumschiffs funktioniert nicht, wie gewohnt, durch das Aufsammeln von irgendwelchen Waffensymbolen. Vielmehr müsst ihr euch Geld zusammensparen, um anschliessend geeignete Waffensysteme zu kaufen.

Zu Beginn habt ihr daher nur ein kleines Schiff mit einer mickrigen Ausrüstung. Immerhin müsst ihr nicht für jedes kleine Schüsschen erneut die Feuertaste drücken, sondern könnt einfach Dauerfeuer geben und alles über den Haufen ballern, was euch in die Flugbahn gerät. Gelegentlich solltet ihr allerdings auch einen Blick auf den Zustand eures Kühlaggregats werfen, denn viele der Waffen haben eine gewisse Wärmeentwicklung beim Abfeuern. Ist die Technik dann einmal überhitzt, müsst ihr kurze Zeit aufhören zu schiessen und warten, bis die Systeme wieder einigermassen runtergekühlt wurden.

Pimp my Spaceship

Damit ihr nicht ständig aufhören müsst zu schiessen, könnt ihr einfach das Kühlsystem eures Raumschiffes aufmotzen. Natürlich kostet jedes Upgrade Geld, was sich vor allem bei den leistungsstarken Stufen extrem bemerkbar macht. Ihr könnt also nicht einfach eine überdimensional kräftige Kühlung einbauen und dann ballern, was das Zeug hält, sondern müsst durchaus versuchen zu wirtschaften. Das fällt zumindest am Anfang noch recht leicht, da die Waffen vergleichsweise wenig Hitze entwickeln.

Je mehr Kohle ihr verdient habt, desto schneller ändert sich das jedoch. Immerhin habt ihr satte 57 verschiedene Waffentypen zur Auswahl, die alle noch in diversen weiteren Stufen ausgebaut werden können, bis sie endlich ihren maximalen Schaden anrichten. Das Ausmass an möglichen Einstellungen ist daher riesig. Zunächst ist jedoch erst einmal ein grösseres Schiff notwendig, denn das erste Modell ist doch sehr klein. Leider bekommt ihr das neue Schiff automatisch zugeteilt und habt daher keine Möglichkeit, vielleicht selber ein Gefährt zu kaufen oder darauf zu sparen. Schade, denn bei all den Einstellungsmöglichkeiten wäre es sehr schön, wenn verschiedene Schiffstypen zur Auswahl stünden.

Jets'n'Guns
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Benjamin Boerner

JetsnGuns


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Benjamin Boerner am 11 Mai 2005 @ 15:41
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