GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Joint Task Force: Review

  Personal Computer 

Joint Task Force gehört zum Genre der Echtzeit-Strategie und wurde von Most Wanted Entertainment entwickelt. Im Gegensatz zu seinen aktuellen Konkurrenten Faces of War und dem hochgelobten Company of Heroes wird hier nicht der zweite Weltkrieg als Schauplatz gewählt. Stattdessen wird der Spieler in Szenarien von Terror und Gewalt geschickt, welche sich glaubwürdig in naher Zukunft abspielen. Neue Features wie Medienbeobachtung, öffentliche Meinung und die Offiziersmesse sind interressant, aber leider nicht wirklich entscheidend für das Erreichen der Missionsziele. Ob das Spiel sich im Haifischbecken mit der grossen Anzahl an Echtzeit-Titeln behaupten kann, erfährt man wie immer detailliert in unserem Testbericht.

Die Story

Es ist schon ziemlich mutig und ungewöhnlich für einen Publisher, in die Einleitung seines Spiels eine politische Botschaft zu integrieren. In diesem Fall wird der Terrorangriff auf die USA am 11. September 2001 als Gefahr für den globalen Wohlstand bezeichnet, da seitdem mehr und mehr Ressourcen für Militärausgaben und Antiterrorismus aufgewendet wurden.

Joint Task Force beinhaltet eine fortlaufende Story über die Sicherstellung einer Atombombe im Jahre 2008 und wählt damit als aktuelles Thema die Bedrohung durch den globalen Terrorismus. Die Joint Task Force ist eine spezielle Anti-Terror-Eingreiftruppe, die von der UNO gegründet wurde und unter dem Kommando von Major O'Connell steht, welcher gleichzeitig der Held des Spiels ist.

Die Truppe hat ihre Einsätze in den Krisenherden der Welt, sie kämpft in Gebieten vom Mittleren Osten über Zentralasien und Afrika bis hin zum Balkan und wird somit weltweit gegen Terroristen und andere Staatsfeinde eingesetzt. Manchmal glaubt der Spieler eine Zusammenfassung von zehn Jahren Tagesschau zu sehen, man wird sozusagen gefüttert mit Reportagen über damalige und aktuelle Krisengebiete. Das schafft eine realistische und authentische Spielatmosphäre.


Warum bin ich Soldat geworden?

?
Der Solospielermodus von Joint Task Force beinhaltet zwanzig Missionen, welche in fünf zusammenhängenden Kampagnen integriert sind und in den Ländern Somalia, Bosnien, Kolumbien, Afghanistan und Irak spielen. Verschiedene Geländeformen wie Wüsten, Gebirge, Dschungel, Höhlenwelten und Regenwälder versprechen Abwechslung bei den Missionen, leider ist das dreidimensionale Gelände nicht völlig frei begehbar.

Die Storyline startet mit dem Tutorial, welches nur eine Mission beinhaltet. Für Echtzeit-Strategen mit ein wenig Erfahrung reicht das aber locker aus. Es gibt zwei Schwierigkeitsstufen, als zusätzliche Variante kann man im Menü einschalten, ob Sanitäter und Ingenieure automatisch ihre Klienten heilen beziehungsweise reparieren sollen, was durchaus von entscheidener Bedeutung in hektischen Phasen sein kann. Leider sind nur zwei Geschwindigkeitsstufen von normal bis doppelt einstellbar, für manche Spieler könnte bereits das normale Tempo schon ein wenig hektisch sein in stressigen Situationen.

Die erste Mission von Joint Task Force spielt im Hafen von Mogadischu und entspricht der Demo. Wir freunden uns nach dem Start sofort mit unserem Helden und Hauptprotagonisten Major O'Connel an. Der gibt erstmal ein paar coole Sprüche wie "Jetzt erstmal 'nen kaltes Bier!", "Ich soll zur Armee gehen, haben die gesagt!" oder "Der General sollte mal hier mitmachen!" zum Besten und rülpst. Die gute Grafik und Soundkulisse bringen eine stimmige Atmosphäre, wir sind gleich mittendrin im Spielgeschehen. Da unser Held Major O'Connell in keiner Mission des Spiels das Zeitliche segnen darf, gehen wir anfangs noch etwas vorsichtiger zu Wege, allgemein müssen Offiziere mit rotem Stern in den Missionen überleben.


Joint Task Force
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?


Michael Loss

Joint-Task-Force


Joint-Task-Force


Joint-Task-Force


Joint-Task-Force


Michael Loss am 09 Okt 2006 @ 07:21
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen