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Journey of a Roach: Review

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Schon in der Schule haben wir gelernt: Kakerlaken sind äusserst robust und würden gar eine nukleare Katastrophe überleben. Auch in Hamburg kennt man diesen Mythos und hat den kleinen Insekten ein eigenes Spiel gewidmet, welches Koboldgames aus der Schweiz umgesetzt hat. Journey of a Roach nimmt euch dabei mit auf eine ungewöhnliche Reise, die so manches dabei sprichwörtlich auf den Kopf stellt.

Schabernack oder tolles Spiel?

In einer durch die nukleare Katastrophe karg gewordenen Landschaft findet die Schabe Bud eine Blume. Sie ist sofort verzückt und freut sich darauf, diese ihrem besten Kumpel Jim zu zeigen. Schliesslich sind solche Pflanzen ja selten geworden. Blöd nur, dass Bud nach kurzer Zeit in die Fänge der Ameisen gerät. Es liegt nun an Jim, seinen Freund aus den Händen der fiesen Ameisen zu befreien und die Blume zu finden. Ihr übernehmt also die Kontrolle über die flinke Schabe und findet euch in einer schick gezeichneten Welt wieder.

Grundsätzlich ist Journey of a Roach ein klassisches 3D-Abenteuer, welches von der Bedienung her aber an alte Klassiker erinnert. Mit der WASD-Handhabung oder per Richtungstasten dirigiert ihr die Schabe durch die verschiedenen Örtlichkeiten. Nähert sich Jim einem Hotspot, dreht er seinen Kopf entsprechend in diese Richtung, was den Schwierigkeitsgrad deutlich vereinfacht. Sind mehrere dieser Hotspots in seiner Nähe, könnt ihr euch via Tastendruck durchschalten.

Da euer kleiner Freund auch an Wänden und Decken entlanglaufen kann, haben diese Räumlichkeiten entsprechend auch Tiefe zu bieten. Grundsätzlich gibt es eine feste Kameraeinstellung, die seitlich auf das Geschehen ausgerichtet ist. Die Ansicht dreht sich jedoch, wenn ihr an den Wänden und Decken entlanglauft. Das ist anfänglich noch etwas verwirrend und kann kurzzeitig auch für etwas Schwindelgefühl sorgen, doch das gibt sich nach geraumer Zeit, wenn man sich an die drehende Optik gewöhnt hat.

Journey of a Roach Bild
Zu Beginn jedoch ist der Anblick wahrlich abenteuerlich, wenn die eine Wand plötzlich zum Boden wird und sich die Spielwelt gleich mehrfach dreht. Euer Weg führt euch durch einen Bunker, eine Bazillenstadt, ein unheimliches Labor und eine alte Raketenbasis. Ja, die Menschheit hat offensichtlich viele sehenswerte, romantische Gegenden erschaffen, bevor sie sich selbst ausgelöscht hat. Die Spielwelt in sich ist schon stimmig, auch wenn es an Detailfülle in sämtlichen Umgebungen fehlt. Etwas mehr Verschmutzung, Staub, Knochen und Spinnenweben hätten wir uns bei vielen Orten gewünscht, um den Effekt des Überlebens etwas plastischer darzustellen. Aber gut, dafür sind die Umgebungen mehr als kindgerecht.

Journey of a Roach
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Markus Grunow

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Markus Grunow am 10 Dez 2013 @ 19:40
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