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Jungle Fever: Review

  Personal Computer 

Wenn die deutsche Spieleschmiede Phenomedia (Moorhuhnjagd) ein neues Spiel fertigstellt, laufen die Download-Server von BILD und T-Online heiss. Keine Frage: Bei derartig einfachen und günstigen Spielen greift der Gelegenheitsspieler gerne zu - in diesem Fall auch zur nächsten Liane.

Jungle Fever hat mit Tropenkrankheiten nichts zu tun. Vielleicht aber eher mit einem Virus, das die Spieler immer dann befällt (meist kurzweilig), wenn Moorhuhn-Erfinder Phenomedia ein Spiel auf den Markt bringt. Schlicht, einfach und auch auf lahmen PC-Systemen oft noch ausreichend lauffähig - das Rezept für die erfolgreiche Eroberung des Massenmarkts. Vor allem wenn BILD und T-Online durch eigenes Marketing die anspruchslosen Spiele an vorderste Front stellen. Mit Jungle Fever kommt noch ein weiteres Verkaufspotential hinzu, denn hierbei steht der Zeichner Mordillo für den grafischen Stil gerade. Die relativ schlicht gehaltenen Comicfiguren mit ihren runden Knubbelnasen erfreuen gross und klein. Blut gibt´s hier nicht. Gewaltdiskussionen dürfen aussen vor bleiben. Willkommen in der schönen bunten Mordillo-Welt.

Heisser Schwinger-Club

Die Aufgabenstellung in Jungle Fever ist schnell erklärt: Ein "wilder Mann" mit nicht ganz so wilder Rundnase und Kugelbauch schwingt an Lianen von Baum zu Baum, um seine traute Jane, die auf der anderen Seite eines Spielabschnitts wartet, für die Schwinger-Orgie zu motivieren. Also flugs von rechts nach links im richtigen Moment von einer Liane zur nächsten springen - per Mausklick versteht sich. Die Naturseile schwingen im unterschiedlichen Tempo, so dass der richtige Moment stets zu erwischen ist, wenn sich die nächste Liane der eigenen nähert. Springt der "wilde Mann" zu früh oder zu spät ab, stürzt er in den tiefen Dschungel und ihr verliert ein Leben. Pro ergriffener Liane werden dem Punktekonto 50 Punkte gutgeschrieben. Habt ihr Jane dabei auf dem Rückweg zum Ausgangspunkt im Arm, ist ein solcher Sprung 100 Punkte wert. Ihr wisst ja, Highscore-Jagden sind in Phenomedia-Spielen immer wieder ein beliebter Sport.

Jungle Fever
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Thomas Richter

Jungle-Fever


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Thomas Richter am 12 Mai 2005 @ 22:17
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