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Just Cause: Review

  Personal Computer 

Am heutigen Freitag erscheint mit Just Cause das ambitionierte Erstlingswerk der schwedischen Avalanche Studios. Geplant war eine über eintausend Quadratkilometer grosse Spielwelt, die frei begehbar ist und zahlreiche Aufgaben für den Spieler bereithält. Dazu eine Grafik, die sich vor modernen Shootern nicht zu verstecken braucht. In unserem Testbericht klären wir pünktlich zum Release, ob das Konzept aufgeht und man sich auf künftige Titel der Spieleschmiede freuen darf.

El Presidente muss sterben

Im Inselparadies San Esperito herrscht der Ausnahmezustand. Der mit harter Hand regierende Präsident Salvadore Mendoza steckt mit einem Drogenkartell unter einer Decke und terrorisiert die Bevölkerung. Die Sache ist klar: der Diktator muss weg. Experte in Sachen Regimewechsel ist selbstverständlich ein gewisser US-Geheimdienst. Der entsendet Rico Rodriguez, einen seiner besten Agenten, in dessen Rolle ihr schlüpfen werdet.

Bis ihr El Presidente allerdings den Garaus machen könnt, steht eine Menge Arbeit auf dem Programm. Ihr seid jedoch nicht auf euch alleine gestellt und könnt unter anderem auf Mittel der US-Regierung zurückgreifen. So stehen euch in so genannten Verstecken diverse Fahrzeuge, Munitionsvorräte, Verbandskästen und Waffen zur Verfügung. Auch eine Speichermöglichkeit ist dort vorhanden. Klasse Sache, da es keine Schnellspeicherfunktion gibt und ihr ansonsten nur nach erfolgreichen Missionen die Möglichkeit habt, einen Spielstand anzulegen.

Gut gerüstet könnt ihr euch also an die ersten Haupt- oder Nebenaufgaben machen. Bei Letzteren gilt es etwa, vom Staat besetzte Dörfer mit Hilfe der örtlichen Rebellenarmee zu befreien. An befreiten Orten gibt es Kontaktpersonen, die euch mit neuen Sekundärmissionen versorgen, wenn ihr es denn wünscht. Des Weiteren seht ihr auf der stets eingeblendeten Minikarte ab und zu blaue Punkte, die weitere Nebenaufgaben signalisieren. Wenn ihr also mal keine Lust habt, euch in Hauptmissionen weiter zum Diktator vorzukämpfen, könnt ihr euch die Zeit etwa mit dem Einsammeln von in der Gegend verstreuten Kokskisten vertreiben oder ein paar Dieben hinterherjagen. Erfolgreiche Missionen erhöhen euer Ansehen bei den Rebellen und schalten neue Verstecke und bessere Ausrüstung frei.

Heisse Stunts in luftiger Höhe

Aber auch sonst gibt es einiges zu erleben in San Esperito. Rico hat stets einen Fallschirm dabei, mit dem ihr etwa von hohen Bergen oder aus Flugzeugen und Helikoptern springen könnt. Gerade in luftiger Höhe ist die Weitsicht wahrhaft atemberaubend. Vor allem bei Sonnenauf- oder -untergang, wenn der Horizont und die Umgebung in orangegelbe, grelle Farben getaucht wird und sich das Meer in ein traumhaftes Panorama verwandelt. Da kann selbst Far Cry mit seinen paradiesischen Karibikstränden nicht mehr gegen anstinken.

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Daniel Boll

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Daniel Boll am 22 Sep 2006 @ 02:41
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