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K. Hawk: Review

  Personal Computer 


Ihr wolltet schon immer wissen wie es ist, wenn man mit dem Hubschrauber mitten in einem Militäreinsatz abstürzt und die Rolle des eigentlichen Helden übernehmen muss? Dann könnte K. Hawk - Survival Instinct das richtig Spiel für euch sein. Aber Vorsicht, der Schein trügt!



Ja genau ihr habt richtig gelesen, der Schein trügt. K. Hawk verspricht einiges, was es leider nicht wirklich halten kann. Das zeigt sich bereits in den ersten Minuten nach der Installation des Spieles, wenn man das erste Mal in das Hauptmenü kommt und von einem grafisch nicht gelungenen Menü erschlagen wird. Vor den Augen des Spielers flimmern Zeichen und Kreise durch die Gegend und ein grüner Cursor in Form eines runden Fadenkreuzes bewegt sich über die Schaltflächen. Alleine diese Tatsache ist schon ein Indiz dafür, dass sich die Entwickler von similis wohl nicht viel Mühe gemacht haben, ein ansprechendes Umfeld zu schaffen.

Leveldesign und Sound

Ein weiterer Minuspunkt von K. Hawk ist das völlig veraltete Grafik- und Leveldesign. Die Welt, in der sich unsere tapfere Helikopterpilotin bewegt, wirkt überhaupt nicht realistisch, sondern viel eher kantig. Ein paar Bäume und Felsen, die in kaum akzeptabler Qualität gerendert wurden und eher aussehen wie ein paar Pflanzen in Nachbars Garten, als wie tropische Palmen und Gräser, sind auch schon alles, was wir hier zu Gesicht bekommen. Die Felsen sind lieblos in die Landschaft gesetzt und sind in ein fades Grau mit wenig Farbkombinationen getaucht. Ansonsten bleibt noch zu erwähnen, dass alle Gebäude unecht wirken und auch Figuren und deren Kleidung alles andere als einer zeitgemässer Grafik entsprechen. Das einzige, was hier positiv heraussticht, ist, dass sich Bäume und Blätter im Wind bewegen, aber das alleine gibt auch noch keine Eins fürs Leveldesign.

Die Geräuschkulisse ist genau so einfallslos, wie das Design. Dies fällt schon bei den Waffen auf, deren Schüsse nicht die geringste Ähnlichkeit mit echtem Waffenfeuer haben. Zum Beispiel klingen die Geräusche von Pistole und Gewehr viel eher wie das harte Aufschlagen einer Fliegenklatsche oder das Schliessen eines Kofferraumdeckels.

Das genaue Gegenteil dazu ist die Sprachausgabe, für welche man die Synchronsprecher von Hollywoodstars wie Julia Roberts, Pierce Brosnan oder Bruce Willis gewinnen konnte. Die Schöpfer dieses Spiel haben aber anscheinend gedacht, wenn man eine gute Sprachausgabe macht, hat es sich auch schon und alle Spieler sind zufrieden.

Steuerung

Die Steuerung erscheint zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, ist aber eigentlich nichts Neues. Man agiert in K. Hawk aus der 3rd-Person-Perspektive und spielt dabei mit Maus und Tastatur. Dabei hat der Spieler die Möglichkeit, die verschiedenen Funktionen der Tasten selbst zu bestimmen.

K. Hawk
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Admin am 08 Mrz 2005 @ 09:25
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