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Keepsake: Review

  Personal Computer 

Viel hat man von den Jungs der Wicked Studios bisher wahrlich noch nicht gehört. Kein Wunder, schliesslich handelt es sich beim erst kürzlich erschienenen Point&Click-Adventure Keepsake ja auch um ihr Erstlingswerk, das auf den ersten Blick sehr stark an Syberia 2 und King's Quest erinnert. Ob das Spiel jedoch wirklich mit den ganz grossen Genre-Vertretern mithalten kann, erfahrt ihr in unserem Test.

Storymässig erinnert Keepsake äusserst stark an die Geschichten von Harry Potter. Nur spielt hier nicht Harry, sondern ein Mädchen namens Lydia die Hauptrolle, die sich schon riesig auf ihren ersten Schultag an der Dragonvale-Akademie freut. Als sie jedoch dort ankommt, ist sie mutterseelenallein. Wo wohl all die anderen Schüler geblieben sind? Die einzige Spur ist eine alte Puppe, die Lydia vor einigen Jahren von ihrer Freundin Celeste geschenkt bekommen hatte. Wer weiss, vielleicht hilft diese ihr ja, einen Grund für das Verschwinden ihrer Kameraden zu finden.

Aller Anfang muss nicht schwer sein

Das Abenteuer beginnt mit einem gut gemachten Tutorial, welches euch mit der Steuerung und dem Spielprinzip vertraut macht. Darüber dürften sich vor allem Anfänger freuen, während Profis auf die Einführung auch gut und gerne verzichten könnten. Umso ärgerlicher, dass sich diese leider nicht überspringen lässt und man das Ganze selbst bei einem Neustart noch einmal absolvieren muss. Habt ihr das Tutorial hinter euch gebracht, kann es dann endlich richtig losgehen. Ihr steuert Lydia, wie bei Point&Click-Adventures so üblich, ausschliesslich mit der Maus durch die zweidimensionalen Locations. Genretypisch bewegt ihr euch dabei immer wieder von einem Bild zum anderen, wobei die Kameraposition stets fest vorgegeben ist. Gibt es an einer Stelle etwas Interessantes zu entdecken, verändert sich der Cursor jeweils automatisch, was bedeutet, dass ihr diese Stelle unbedingt näher untersuchen solltet.

Wolf oder Drache?

Eure allererste Aufgabe besteht darin, den Mechanismus zu finden, mit dem ihr das Tor zur Akademie öffnen könnt. Habt ihr das geschafft, werdet ihr schnell merken, dass ihr doch nicht so allein seid, wie zu Beginn vermutet. Bereits nach kürzester Zeit werdet ihr nämlich auf einen Drachen namens Zak stossen, der bei einem Schülerstreich dummerweise in einen Wolf verwandelt wurde. Das hält ihn jedoch nicht davon ab, euch bei der Suche nach der Wahrheit behilflich zu sein. Zumindest will er das. Eine echte Hilfe ist er jedenfalls nicht, da er in allen möglichen Situationen mit euch zu quasseln beginnt. Diese Gespräche sind zwar meist ganz unterhaltsam, können einem mit der Zeit aber auch ganz schön auf die Nerven gehen. Hinzu kommt, dass ihr auch sonst noch jede Menge Multiple-Choice-Dialoge führen müsst, die grösstenteils ziemlich langweilig sind. Diese lassen sich zwar abbrechen, was jedoch nicht zu empfehlen ist, da ihr sonst einen Grossteil der Story gar nicht mitbekommt.

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Tim Richter

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Tim Richter am 10 Dez 2005 @ 08:52
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