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King Arthur: Review

  Personal Computer 

Wer kennt nicht die Legende um König Artus und seine Ritter der Tafelrunde? Das Spiel King Arthur: The role-playing Wargame möchte der Exkalibur-Legende einige neue Geschichten spendieren. Hierzu bedient es sich beim Spielprinzip der Total-War Reihe. Ob es dabei Erfolg hat, möchten wir euch anhand unseres Tests zeigen.

In King Arthur übernehmen wir die Rolle des titelgebenden Helden höchstpersönlich. Anstatt selbst in den Kampf zu ziehen, bevorzugt Artus es, ganz königlich, die Geschicke seiner Mannen aus dem Hintergrund zu lenken. Soll heissen, dass wir unsere Ritter wie Helden und Truppenführer in die Schlacht aussenden und uns um den Ausbau des Königreiches kümmern. Zuerst müssen wir jedoch genug Macht bekommen, um dieses auch nutzen zu können. Dazu gibt es auch allen Grund. Bei dem Herausziehen Exkaliburs aus dem Stein erweckten wir dummerweise einen mächtigen, dunklen Feind. Um diesen zu schlagen, müssen wir eine dementsprechend schlagkräftige Gruppe aus Helden und Armeen um uns versammeln.

Auf einer Strategiekarte bewegen wir unsere Einheiten, bis wir ihre Bewegungsmöglichkeiten ausgeschöpft haben. Danach klicken wir auf ein Symbol in Form einer Sanduhr und die Runde ist für uns beendet. Jetzt sind die vom Computer gespielten Könige an der Reihe und bewegen ihre Truppen, solange bis jeder einmal dran war. Vier Jahreszeiten symbolisieren dabei die Runden und jede hat ihre spielerische Bedeutung. Im Frühling und Sommer kann man am besten in die Schlacht ziehen, wohingegen der Winter speziell zur Armeeverwaltung gedacht ist. Erkämpfte sich eine Einheit genug Erfahrungspunkte, steigen sie zudem im Winter eine Stufe auf und wir verteilen Punkte auf ihre Eigenschaften. Verbessern wir ihre Angriffskraft, die Verteidigung oder die Unterhaltskosten, die wir für jede Gruppe bezahlen müssen?

Vorher gilt es jedoch, Schlachten erfolgreich zu bestehen. Und das ist selbst auf niedrigem Schwierigkeitsgrad auf Dauer nicht so einfach. Die Schlachten sind recht herausfordernd und dann gibt es noch ein fehlerhaftes Balancing der Truppen. Bogenschützen mähen schnell alles nieder, was in ihren Pfeilbereich kommt. Zum Glück verfügt unser erster Ritter über einen Zauber, welcher für kurze Zeit Nebel aufkommen lässt - die Zielgenauigkeit sinkt. Trotzdem wäre hier eine Verbesserung angebracht. Neben den von unseren Helden erlernbaren Zaubern können auch spezielle Punkte auf den Schlachtkarten eingenommen werden, um hilfreiche Boni und mächtige Zauber zu erhalten. Hat eine Seite viel mehr solcher Punkte eingenommen, sinkt die Moral der feindlichen Armee rapide ab. Ist sie ganz verschwunden, so ist das Gefecht verloren. Dadurch kann man auch ohne Blutvergiessen gewinnen, was taktisch eingesetzt werden will.

King Arthur
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Daniel Schneider

King-Arthur


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Daniel Schneider am 01 Mrz 2010 @ 07:42
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