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King's Bounty - The Legend: Review

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Im Jahre 1990 erschien bereits mit King's Bounty ein Urgestein der rundenbasierten Strategiespiele im Fantasy-Look. Gewissermassen der Vorläufer der bekannten Heroes-of-Might-and- Magic-Reihe. Jetzt steht mit King's Bounty: The Legend eine Neuauflage des Klassikers bald in den Läden. Wir haben das Spiel für euch genauer unter die Lupe genommen.


Gelacht wird später

King's Bounty umfasst viele teils lustige Quests, deren Geschichten in oft sehr albernen Dialogen geführt werden. Da will ein Müller, welcher nebenberuflich als Grabräuber tätig ist, dass ihr ihm vom Dasein eines Zombies erlöst. Oder ein Magier beschwert sich empört über die gängigen Klischees, seine Zunft könne ganze Armeen nur durch blosses Augenzwinkern vernichten. Der Gute ist nämlich dank eines Fabrikationsfehler seines neuen Zauberstabes in seinem Schloss gefangen und lauter böse Kreaturen wurden beschworen. Und er kann sich eben nicht um alle kümmern. An Questgebern mangelt es dem Spiel nicht und fernab des Hauptweges kann man sich auch satt spielen.

Qual der Wahl

Bevor ihr euch in Schlachten stürzen könnt, wählt ihr zunächst eine von drei Charakterklassen aus. Ihr könnt zwischen Krieger, Magier und Paladin wählen. Natürlich haben diese entsprechend unterschiedliche Eigenschaften und Werte. Neue Fähigkeiten könnt ihr dazu erlernen, diese kosten aber Runen. Die werden in drei Arten unterschieden: Macht, Geist und Magie. Für einen Levelaufstieg bekommt ihr immer eine je nach Charakter angepasste Menge der drei Runentypen. Als Krieger bekommt ihr eine höhere Anzahl an Runen des Typs Macht, als Magier eben verstärkt Magierunen.

Daneben könnt ihr auch mit Spruchrollen Zauber wirken, um eigene Einheiten zu heilen und stärken, sowie Gegnern zu schaden. Entweder ihr sammelt sie auf, oder könnt sie bei Händlern neben Einheiten ersteigern. Möchtet ihr die Zauber fernab der Pergamente wirken können, so müsst ihr nur die passende Fähigkeit erlernen. Dann könnt ihr Zaubersprüche jederzeit mit Hilfe von Kristallen in euer Buch übertragen. Einige dieser Kristalle bekommt ihr auch nach jedem neuen Levelaufstieg, oder ihr findet sie auf eurer Reise. Sogar Runen, Gold oder sogar Einheiten liegen einfach in der Gegend herum und wollen aufgesammelt werden. Ganz so einfach ist das dann doch nicht, da feindliche Armeen und sogar starke Helden sich auf der Karte sichtbar bewegen und gerne einmal Truhen bewachen.

Von Bären und Pflanzen

Eure Truppen rekrutiert ihr aus den unterschiedlichsten Lebensformen. Von Tieren wie Bären und Wölfen, über menschliche Soldaten bis hin zu fleischfressenden Pflanzen und blutsaugenden Insekten. Jede Einheit hat Vor- und Nachteile sowie besondere Fähigkeiten. Bären zum Beispiel sind langsam, aber dafür können sie gut einstecken und austeilen. Zusätzlich können sie einmal im Kampf zwei weitere Aktionspunkte erhalten, mit denen sie sich weiter bewegen können als normal. Fernkämpfer wie Bogenschützen oder Magier sind, wie kann es anders sein, bei grösseren Entfernungen im Vorteil, im direkten Nahkampf keine gute Wahl. Eine gute Mischung aus verschiedenen Einheiten entscheidet, ob ihr erfolgreich aus der Schlacht hervorgeht.

Solltet ihr einmal rapiden Mangel an Soldaten verspüren, dann könnt ihr fast überall neue Einheiten rekrutieren. Im Schloss bekommt ihr Soldaten, Bogenschützen und Bauern, die Magieschule bietet euch Magier und Priester an. Doch könnt ihr nicht beliebig grosse Armeen aufstellen. Vielmehr bestimmt euer Führungswert die Grösse einer Einheit. Dazu kommen dann auch die pro Einheit unterschiedliche Kosten der Führung. Ein einfacher Bauer ist in jeder Hinsicht günstiger als ein gelernter Soldat. Deshalb ist es euch erlaubt, von ihnen viel mehr zu befehligen.

King's Bounty - The Legend
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Daniel Schneider


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Daniel Schneider am 04 Nov 2008 @ 14:01
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