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Knights of Honor: Review

  Personal Computer 


Nachdem wir bereits eine fast fertige Previewversion von Knights of Honor anspielen konnten, steht nun auch das finale Produkt endlich in den Regalen der Händler. Bemängelt hatten wir vor rund drei Wochen noch die Übersicht und die Benutzerführung, haben die Entwickler die restliche Zeit noch genutzt, um diese Probleme zu beheben? Wir verraten es euch in unserem Test!



Knights of Honor wird als die erste Eroberungssimulation auf dem PC angepriesen, die nicht Zug um Zug abläuft, denn Knights of Honor besteht eigentlich aus zwei Spielelementen. Zum einen gibt es eine starre Weltkarte, auf der die einzelnen Grafschaften, Städte und Armeen einzusehen sind, und zum anderen gibt es die taktischen Echtzeitstrategie-Schlachten à la Stronghold und Age of Empires. Dabei erinnert die grosse Übersichtskarte sehr stark an Medieval, wobei man stets bedenken muss, dass egal welche Aktionen man gerade durchführt, das Spiel stets in Bewegung ist, denn alles läuft ja in Echtzeit ab. Dadurch kommt natürlich ein gewisses Mass an Spannung auf: Soll ich nun mit meinem Nachbarland eine Allianz gründen oder soll ich lieber eine neue Armee aufstellen, um das andere Nachbarland, welches bereits seine Truppen mobilisiert, von meinen Ländern fernzuhalten?

Insgesamt gibt es mehr als 155 Länder. Dabei muss man sich zu Beginn eines neuen Spiels zwischen drei verschiedenen Zeitepochen entscheiden. So gibt es das frühe Mittelalter (ca. 1000 n. Chr.), das hohe Mittelalter (ca. 1200 n. Chr.) und das späte Mittelalter (ca. 1350 n. Chr.). Unterteilt werden diese drei Epochen noch in drei verschiedene Schwierigkeitsgrade, wobei im Modus "Leicht" auch Anfänger schnell Erfolge erzielen können. Von der Spielweise her unterscheiden sich diese drei Epochen allerdings nur wenig, im eigentlichen Sinne haben sie nur die Aufgabe, die Landschaft in Europa und der bekannten Welt zu verändern. So gibt es in der einen Epoche andere Grafschaften und Königreiche, als in einer anderen. Dabei ist die Wahl des Startkönigreichs nicht zu vernachlässigen. Übernimmt man die Kontrolle über ein kleines Königreich, in dem nur eine Hauptstadt zu verwalten ist, geniesst man zwar eine grössere Übersicht, doch der Handlungsrahmen ist stark eingeschränkt, da es eben nicht
sonderlich viel zu verwalten gibt. Ziel des Spiels ist es, Herrscher über die komplett bekannte Welt zu werden. Erreichen kann man dieses Ziel, indem man entweder alle anderen Reiche erobert oder aber mit allen, beziehungsweise den verbleibenden, Bündnisse eingeht.

Abwechslungsreich?

Bevor wir zu den Kriegen kommen, möchten wir kurz noch die Wirtschaft ansprechen. Das Spiel basiert auf einem System, welches leicht zu verstehen und auch nicht allzu komplex ist. Natürlich haben die Black Sea Studios auch ein Tutorial eingebaut, welches einem die Grundregeln einer mittelalterlichen Siedlung beibringt. Jede Grafschaft verfügt über spezielle Ressourcen (Fisch, Getreide und dergleichen), die man abbauen kann.

Diese eingebrachten Erträge werden allerdings nicht weiter benötigt, so dass sie in Gold umgewandelt werden, da die eigentlichen Rohstoffe lediglich Gold, Wissen und Frömmigkeit sind. Mit diesen drei Ressourcen kann man neue Gebäude errichten lassen, hier haben die Entwickler eine stattliche Zahl in das Spiel eingebunden, oder aber man kann neue "Ritter" einstellen und Armeen damit ausrüsten. Doch wer zu viel Gold in seinen Schatzkammern hortet, der bekommt schnell Probleme mit der Inflation, so dass sein Vermögen ständig an Wert verliert, wenn er kein Geld ausgibt. Des Weiteren muss sich der Spieler um das Gemüt seines Volkes kümmern. Baut man eine Stadt weiter aus, so steigt der Balken für "Stadt-Entwicklung" an. Dies begrüssen natürlich die Bewohner und die Gefahr einer Revolte sinkt. Ebenfalls heben niedrige Steuern die Stimmung in der Bevölkerung.

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Admin am 08 Mrz 2005 @ 09:33
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