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Knights of the Temple 2: Review

  Personal Computer 

Mit Knights of the Temple präsentierten uns die Entwickler von Starbreeze vor knapp 2 Jahren ein recht gelungenes Action-RPG, welches im Durchschnitt überall gute Wertungen sammeln konnte, doch in der Gunst der Spieler kläglich scheiterte. Mit dem Nachfolger versucht Publisher Playlogic nun dort anzuknüpfen, wo der erste Teil einst aufhörte. Das Entwicklerteam wurde ausgewechselt, zudem wurde das Spiel einer Frischzellenkur unterworfen. Kann der Budget-Titel auch dieses Mal punkten? Wir verraten es euch!



Story

Vor langer Zeit kämpfte der junge Tempelritter Paul de Raque gegen den dämonischen Lord Bischof und schloss dabei eines der Tore der Hölle. Jetzt ist er ein Grossmeister des Tempelordens und reist von Land zu Land, um die Mächte des Bösen aufzuspüren und zu bekämpfen. In Birka, dem alten Kloster im Norden, stösst er auf einige uralte Prophezeiungen - Warnungen vor der Ankunft des Bösen in der Welt. In seinen Visionen sieht Paul, wie der Schrecken des Terrors über alle freien Länder Europas hinwegfegt. Und, dass er der Einzige ist, der die Horden der Finsternis aufhalten kann. Und so macht sich Paul de Raque auf die Suche nach den drei Artefakten aus den Anfängen der Zeit. Aber wird sein Glaube stark genug sein, den Verführungskünsten der Hölle zu widerstehen?

Gameplay

Wie schon der Vorgänger, bezeichnet sich Knights of the Temple 2 als Action-RPG, wobei die Entwickler mehr Wert auf brutale Action als auf Rollenspiel gelegt haben. Der Spieler übernimmt während der Singleplayer-Kampagne die Rolle von Paul de Raque und kämpft sich durch die unterschiedlichsten Szenarien. Das Spiel bietet eine offene Kampagne, das bedeutet, dass der Weg, den man zurücklegt, um das Böse zu besiegen, nicht vom Spiel vorgelegt wird, sondern der Spieler selbst entscheidet, wohin die Reise weitergeht. So führt der Weg durch ein altes Piratennest, durch unterirdische Höhlensysteme und finstere Kerker. Doch auch in der Hölle und in der Unterwelt ist Paul unterwegs und erwehrt sich mit seinem Schwert gegen allerlei boshafte Gestalten. Immer auf der Suche nach Gegenständen und heiligen Artefakten, muss Paul nicht nur gegen listige Piraten oder aber stinkige Zombies und Skelette ankämpfen, sondern hin und wieder auch gegen einen schwer zu besiegenden Endgegner, der dem Spieler eine besondere Taktik abverlangt. Ansonsten gestalten sich die Kämpfe relativ simpel. Paul beherrscht zwei verschiedene Angriffsmodi und kann sich notfalls mit einem Schild gegen feindliche Angriffe schützen. Aufgrund der recht dümmlichen KI ist der Schwierigkeitsgrad niedrig angesetzt, oftmals bleiben Feinde regungslos in der Gegend stehen oder verheddern sich in Wänden und können sich nicht mehr bewegen.

Neben dem Kampf ist das Einsammeln von Gegenständen von Wichtigkeit. So lassen sich in der Welt von Knights of the Temple 2 vielerlei Utensilien finden, die der Spieler nur aufsammeln muss. Heiltränke erhöhen die Lebensanzeige, andere Gegenstände lassen sich bei Händlern zu Geld machen, welches der Spieler wiederum in neue Waffen investieren kann. Wer schliesslich in grösseren Ortschaften auf einen Händler trifft, der kann sich nach Herzenslust mit neuen Waffen eindecken. Schwerter, Zweihänder, Armbrüste, hier gibt es Auswahl genug, vorausgesetzt, der Geldbeutel stimmt. Hin und wieder findet oder erhält der Spieler eine Landkarte der jeweiligen Ortschaft, doch diese ist nur bedingt zu gebrauchen - verlaufen wird man sich in Knights of the Temple 2 ohnehin genug.

Jeder getötete Feind beschert dem Spieler zusätzliche Erfahrungspunkte, die er in neue Fertigkeiten stecken kann. Diese sind während eines Kampfes von Vorteil, da sich der Spieler zum Beispiel selbst heilen oder nahezu unverwundbar machen kann. Insgesamt haben die Entwickler dem Spiel über zwei Dutzend Fähigkeiten spendiert.

Knights of the Temple 2
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Alexander Boedeker

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Alexander Boedeker am 14 Nov 2005 @ 06:22
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