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Kult - Heretic Kingdoms: Review

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Es ist schon erstaunlich, wie selbst einfach gestrickte Action-RPGs uns manchmal in ihren Bann ziehen können. Das simple Spielprinzip findet nun auch in Kult - Heretic Kingdoms seine Anwendung. Wo der Reiz des Hack´n´Slay-Abenteuers der Entwickler Project Three Interactive liegt, erfahrt ihr im Test.



Nach einer endlos erscheinenden Installation, gelangen wir endlich zum Startbildschirm. Eine Überraschung gleich zu Beginn: Lediglich ein Charakter steht euch zur Verfügung. Als blutjunge Inquisitorin begebt ihr euch auf die Suche nach einem verschwundenen Schwert, dessen Kraft von bösartigen Mächten benutzt werden könnte, um eine tote Gottheit zu erwecken. Flugs noch ein paar Punkte auf typische Attribute wie beispielsweise Stärke oder Geschicklichkeit verteilt und los geht es in das Abenteuer.

In genretypischer Manier erlebt ihr das Geschehen aus einer isometrischen Perspektive, dabei könnt ihr zur besseren Übersicht mit dem Mausrad in das Geschehen auf Wunsch hineinzoomen, um euch im Kampf so besser orientieren zu können. Denn gleich zu Beginn fällt auf, dass ihr die ersten anstürmenden Gegner sehr genau mit der rechten Maustaste anklicken müsst, um sie zu treffen. Wie im grossen Vorbild Diablo plättet ihr die Monster und Feinde mit Nah- oder Fernkampfattacken und lasst den einen oder anderen nützlichen Zauberspruch auf eure Feinde los. Diese lassen nach ihrem Ableben zahlreiche Gegenstände und Ausrüstungsgegenstände fallen. Das Inventar ist aber derart winzig geraten, dass selbst unter Zuhilfenahme von zusätzlichen Behältern alle Felder rasch belegt sind. Von eroberten Schekeln kauft ihr euch beim Händler eures Vertrauens zumeist bessere Rüstungen.

ABC-Analyse

Die grossartigste Neuerung in Kult - Heretic Kingdoms ist der Wechsel in die Traumwelt. Per Tastendruck verwandelt sich dann eure Umgebung in eine nebelverhülltes Abbild der derzeitigen Örtlichkeit. Geisterhafte Wesen tummeln sich dort, deren untote Existenz ihr jedoch auch ein Ende bereiten könnt, die richtige Anzahl Mausklicks vorausgesetzt. Doch auch der eine oder andere hilfreiche Geist begegnet euch in der Parallelwelt und so mancher Quest kann nur durch eine Stippvisite in die Geisterwelt gelöst werden. Abwechslung wird bei den Quests bedauerlicherweise nicht gross geschrieben. Bringe Information "A" zu Person "B", töte Monstergruppe "C" bei Örtlichkeit "D", zu mehr reicht es meist nicht. Auch das typische Sammelfieber wird nicht ausgelöst. Es ist zwar nett, einen erbeuteten Umhang an der Spielfigur zu erkennen oder den neuen Zauberstab in der Hand zu sehen, doch fehlt es dem Spiel hier deutlich an Tiefe.

Kult - Heretic Kingdoms
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Admin am 08 Mrz 2005 @ 09:40
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