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LEGO Universe: Review

  Personal Computer 

Wer gern mit den bunten, genoppten Steinchen spielt, durfte bereits in zahlreichen Videospielen den Abenteuern seiner Lieblingshelden nacheifern. LEGO Star Wars, LEGO Batman und Konsorten basierten dabei stets auf einem simplen Spielprinzip, mit einer Mischung aus Kreativität, Abwechslung und der Faszination des Zusammenbauens. Auch das Online-Spiel LEGO Universe bedient sich alter Tugenden, konzentriert sich jedoch endgültig auf die junge Zielgruppe.

Klar, schon die bisherigen LEGO-Spiele richteten sich vor allem an die junge Generation. Doch das Erforschen der Spielwelt sowie das Entdecken aller Geheimnisse vermag auch heute noch Erwachsene gleichermassen zu unterhalten. Allerdings hat sich bei der LEGO-Serie in den letzten Jahren nicht viel getan. Schon LEGO Star Wars bot eine spannend nacherzählte Filmhandlung nebst zahlreichen freispielbaren Figuren. Wem das Knobeln alleine zu einsam war, der konnte sich via Online- oder Offline-Kooperativmodus einen Begleiter suchen. Zu zweit strichen die Spielstunden nur so dahin, genauso wie beim Bauen mit den bunten Steinchen damals in unserer Kindheit. Jeder kennt das Gefühl, wenn man sich wieder einmal in seiner eigenen Fantasie verliert und die Erde derweil fröhlich ihre Kreise zieht. Faszination und Abwechslung, zwei wichtige Kernelemente der Serie, die nun auch LEGO Universe aufgreift und kleinen Kindern das Spielen mit den LEGO-Steinen abermals auf digitaler Ebene schmackhaft machen möchte. Und da sich die 6- bis 12-Jährigen höchstwahrscheinlich noch nicht in den Weiten eines World of Warcraft verloren haben, könnte das Vorhaben auch gelingen.



Unkompliziert und simpel

Der Vergleich mit dem Genreprimus World of Warcraft kommt nicht von ungefähr. Immerhin muss sich beinahe jedes neue MMO an den vorgegebenen Werten des Blizzard-Werkes messen. Auch in LEGO Universe bastelt ihr anhand reichlicher Visagen und Körperteile euer Plastikmännchen, mit dem ihr euch durch ein Abenteuer nach dem anderen knobelt, kämpft oder hüpft. Um einen seichten Einstieg für die Kleinen zu gewähren, wurde der Schwierigkeitsgrad extrem niedrig angesiedelt, um nicht zu sagen: Es gibt keinen. Ferner wurde das Spieldesign auf Einfachheit getrimmt. Stufenaufstiege, Mounts (Reittiere) und verschiedene Kampfklassen sucht ihr also vergeblich. Dafür präsentiert sich die Benutzerschnittstelle für ein MMO überraschend übersichtlich - gerade mal sechs Fähigkeiten lassen sich in der unteren Bildschirmleiste ablegen. Gesundheits- und Rüstungsleiste prangen jederzeit gut sichtbar in der oberen linken Ecke des Geschehens, ebenso wie die eingesammelten Münzen, die seit jeher als virtuelle Spielwährung dienen. Abgesehen von weiteren minimalistischen Symbolen gibt es keine weiteren Anzeigen.

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Mirco Kaempfer

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Mirco Kaempfer am 01 Dez 2010 @ 07:28
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