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Landwirtschafts-Simulator 15: Review

  Personal Computer 

Der erste Schnee liegt nun draussen auf den Feldern. Die Landwirte, die kurz zuvor noch ihre Wiesen gedüngt hatten, sind nun mit anderen Aufgaben beschäftigt und schalten bald vollends um in den Wintermodus. So weit die Realität, denn im Landwirtschafts-Simulator 2015 gibt es keinen Winter. Aber auch keinen Herbst oder ein Frühjahr - hier kann das ganze Jahr gesät, gepflügt und geerntet werden. Unrealistisch, oder macht der Titel dennoch viel Freude?

Neue Grafik-Engine sorgt für Augenschmaus?

Im Einzelspielermodus startet ihr eure Karriere in einer von zwei Umgebungen, die zur Verfügung stehen. Während ihr in Bjornholm ein raues, eher hügelig geprägtes Gelände erhaltet, bei dem vor allem auch die Forstwirtschaft aufgrund der grossen Wälder eine Rolle spielt, steht auf der Westbridge-Hills-Karte ein typisch amerikanisches Farmland zur Verfügung; flach und gleichermassen weit.

Gross angepriesen wurde die neue Grafik-Engine, die zum Einsatz kommt. Besonders bei den Fahrzeugen fällt das dann auch positiv ins Gewicht, denn derart detailliert konnte man bislang keine Fahrzeuge der Landwirtschaft bewundern. Fast 50 Marken wurden lizenziert. Unerfahrenen Landwirten werden Namen wie Krone, Steyt oder New Holland kaum etwas sagen. Wer auf dem Land in der Nähe von Feldern aufgewachsen ist oder sich schon durch andere Simulatoren gearbeitet hat, dem sagen diese Marken selbstverständlich etwas. Für die Forstgebiete wurden die bulligen Fahrzeuge der Marke Ponsse integriert. Wer einmal im Wald einen Harvester live in Aktion gesehen hat, wird von der Kraft und der Schnelligkeit beeindruckt sein.


Wo früher mehr als ein Dutzend Männer mit der Bearbeitung der Bäume aktiv war, steht jetzt noch ein stählernes Ungetüm auf Rädern und verzehrt die Stämme fast in einem Ruck. Wer auf Handarbeit steht oder zunächst noch auf den Geldbeutel in der Karriere achten muss, kann diese schwere Arbeit aber auch mit der Kettensäge in Angriff nehmen. Habt ihr das Holz entsprechend verarbeitet, könnt ihr es an Sägewerke verkaufen oder selbst daraus Span fabrizieren, um damit die Bioanlage zu befeuern. Auf dem Feld dürft ihr leider nur die gleichen Sorten anbauen, die ihr auch aus der letzten Version kennt. Warum ihr Roggen beispielsweise in den USA nicht anbauen dürft, muss man nicht verstehen. Immerhin: Eure Helfer lassen sich nun endlich auch zum Aussähen und Düngen einsetzen.

Seid ihr mit den Fahrzeugen im Gelände oder auf dem Feld unterwegs, könnt ihr rasch die Verschmutzung der Räder und auch auf den sehr fein texturierten Oberflächen feststellen. Schmutz und Staub lagern sich sehr authentisch ab und müssen später mit einem Hochdruckreiniger wieder entfernt werden. Aber keine Sorge, allzu viel Arbeit macht das nicht, denn weder müsst ihr euch um einen Wasseranschluss kümmern, noch braucht ihr mit der Pistole in sämtliche Ecken spritzen - so viel (unnötiger) Realismus wird euch dann doch nicht geboten. Beim Fahren hinterlassen die Traktoren entsprechende Spurrillen und man erkennt selbst die Hitze am Auspuff. Nicht ganz so schön sind allerdings die Gebäude geraten. Wurden den Fahrzeugen massig Details verliehen, schaut man hier auf sehr öde Wände, ohne jeglichen Charme.

Landwirtschafts-Simulator 15
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Markus Grunow

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Markus Grunow am 07 Jan 2015 @ 15:28
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