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Leisure Suit Larry - Magna Cum Laude: Review

  Personal Computer 


Gewalt in Computerspielen mag für einige schlimm genug sein. Ist ein Spiel aber überzogen mit frauenfeindlichem Humor, bringt das die feministische Liga auf die Palme, die sich kaum noch abschütteln lässt. Larry ist zurück - der notgeile Antiheld aus den 80ern lädt wieder zum Hobby-Wichsen an den Monitoren ein. Vorausgesetzt ihr steht auf Polygon-Brüste.



Silikon-Titten sind künstlich, klar. Wie künstlich sind dann Silikon-Titten an virtuellen Frauen? Anfassen gilt nicht. Auch nicht zur Überprüfung, ob es sich wirklich um künstlich-künstliche Brüste handelt oder halt um virtuell-echte. Der Fantasie sind also keine Grenzen gesetzt, wenn die Pixel mit Direct-X-Unterstützung wackeln. Microsoft bringt´s schon in Form. Bildet euch einfach das Glaubhafte ein, die Echtheit im Computerspiel, wenn der Porn-Movie-Download gerade mal wieder hakt. Dann kommen Spiele wie Leisure Suit Larry - Magna Cum Laude gerade recht. Kein Adventure wie üblich, aber trotzdem noch ein frivoles Abenteuer ohne Jugendfreigabe. Zum Draufgaffen und dran reiben.

Larry Laffer, ein Loser wie er im Buche steht, startete 1987 im ersten Teil der Serie seine Karriere als Supermacho und Frauenheld. Magna Cum Laude müsste eigentlich der siebte Teil sein, denn Teil vier hatte Hersteller Sierra nie veröffentlicht. Chef-Entwickler Al Lowe werkelte Anfang der 90er an einem vierten Teil, der angeblich das erste Mehrspieler-Online-Adventure überhaupt werden sollte. Frühe Modem-Technologien und beschränkte Möglichkeiten im Gamedesign zwangen das Projekt allerdings früh auf die Knie. Erst eine Weile später dachte man sich wohl, es sei witzig, Teil fünf auf Teil drei folgen zu lassen. Haha. Heute, im achten Teil der Serie, tritt Larry Laffers Neffe Larry Lovage in die Fussstapfen seines gealterten Onkels. 15 Mädels sind im Studentenwohnheim rumzukriegen, bis der Campus wackelt. Al Lowe hat mit diesem Teil nichts zu tun, distanziert sich in einer Stellungnahme davon und behauptet sogar, dass "der achte Teil überhaupt nichts mehr mit älteren Larry-Spielen zu tun hat."

Steigerung nach dem Höhepunkt?

Im Laufe der Jahre entwickelte sich Larry Laffer zu einer Kultfigur. Grafisch war in den Anfängen wenig machbar und so blieb es bei Pixelhäufchen, die zumindest angedeutet den Akt der Liebe aufführten. Viel Schlüpfriges gab es also nicht wirklich zu sehen, bis auf nackte Pixel-Brüste in 2D-Grafik. Der Humor war Al-Lowe-typisch gewagt, stellenweise Klischee-beladen und schon frauenfeindlich, wenn er allzu ernst genommen wird. Zwischen 1987 und 2004 liegen rund 17 Jahre und man könnte meinen, das Spiele-Genre wird nun bald erwachsen. Der Gegenteil ist leider der Fall.

Leisure Suit Larry - Magna Cum Laude
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Leisure-Suit-Larry---Magna-Cum-Laude


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Admin am 08 Mrz 2005 @ 09:56
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