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Lost Planet - Extreme Condition: Review

  Personal Computer 

Wenn die Xbox 360-Fassung 9.0 Punkte bekommt und die PC-Demo vielen Zockern ein Spielerlebnis allererster Güte suggeriert, kann die Windows-Umsetzung von Lost Planet: Extreme Condition doch nur einen Award absahnen. Tja, falsch gedacht.

Wayne interessiert's

Der Eisplanet EDN III soll ein neues Zuhause für die Menschheit werden. Neben den eisigen Temperaturen gibt es aber ein weiteres Problem, das das Vorhaben erschwert: Akriden. Für diese insektoiden Alienmonster stellt der Homo sapiens eine echte Delikatesse dar. Der Riesenkonzern NEVEC lässt sich davon jedoch nicht unterkriegen und entwickelt Technologien, mit denen man einerseits die eisige Kälte überleben und andererseits die Akriden zurückschlagen kann. Das Ziel: auf EDN III Temperaturen schaffen, die menschliches Leben auf dem Planeten ermöglichen.

An sich ja löbliche Pläne, für deren Umsetzung NEVEC jedoch über Leichen geht. Eines Tages muss ein tapferer Soldat im Kampf gegen das so genannte Grüne Auge dran glauben - ein mehrere Stockwerke grosses Akridenmonster. Dem Sohnemann des Gefallenen geht das natürlich erheblich gegen den Strich. Also schliesst er sich einer kleinen unabhängigen Forschungsgruppe an, die sich zwecks Energiegewinnung mit Akriden beschäftigt, in der Hoffnung, sich an dem Riesenviech rächen zu können. Im Spielverlauf wird klar, dass NEVEC nicht ganz unbeteiligt am Tod des Vaters war. Die verstrickte Handlung wird regelmässig zwischen den Missionen in Spielgrafik fortgesetzt und variiert zwischen spannend und eher langweilig.

Als Wayne werdet ihr also an mehreren Fronten kämpfen. Nie ist wirklich klar, wer Freund und wer Feind ist. Erschwerend kommt noch eine weitere Fraktion hinzu: die Schneepiraten, die eigene Ziele verfolgen. Jedenfalls müsst ihr Wayne durch elf gefährliche Missionen geleiten. Schon zu Beginn wird es wahrhaft spektakulär, macht ihr doch direkt Bekanntschaft mit dem Grünen Auge. Ihr ahnt nichts Böses, als das Monster plötzlich durch eine riesige Wand bricht. Eure Waffen wirken wie Spielzeug, wodurch ausnahmsweise Flucht die beste Verteidigung darstellt. Hinter dem grossen Gebäude werdet ihr schon sicher sein, oder? Fehlanzeige - das Ungeheuer sprintet nach vorn und sprengt das Haus in seine Einzelteile. Wohlgemerkt handelt es sich nicht um vorberechnete Zwischensequenzen. Ihr erlebt den ganzen Zerstörungswahnsinn in Echtzeit.

Aaaaaah, Monster!

Auch die nächsten paar Levels büssen nichts von diesem Charme ein. Akriden, die teils an die Bugs aus Starship Troopers erinnern, schlüpfen aus pulsierenden, rundlichen Schlünden. Eine wirkliche Gefahr sind die Viecher aber nicht gerade - mit Maschinengewehr, Schrotflinte oder ein paar gezielt geworfenen Granaten sind sie schnell Geschichte. Da werden euch schon eher die grossen Brüder der Insektenmonster den Schweiss auf die Stirn treiben. Ihr stapft nichtsahnend durch den knietiefen Schnee und erleidet wenig später fast einen Herzinfarkt, als ein haushoher Vertreter dieser Spezies mit viel Getöse aus dem Boden bricht. Mit herkömmlichen Wummen lässt er sich nur schwerlich beeindrucken, verfügt er doch über einen starken Chitinpanzer. Doch bei genauerem Hinsehen fällt an der Hinterseite ein orange leuchtendes Körperteil auf: die Energiequelle.

Lost Planet - Extreme Condition
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Daniel Boll

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Daniel Boll am 14 Jul 2007 @ 16:16
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