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Madden NFL 07: Review

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Seit einer Woche läuft sie wieder, die "Greatest Show on Earth". Mit etwas weniger pathetischen Worten ausgedrückt: Die NFL Season 2006/07 ist gestartet. Wenn auch hierzulande und in Europa generell nicht ganz so beachtet, verfügt der Sport doch über eine eingefleischte Gruppe von Fans. Bis zum alljährlichen Höhepunkt der Saison, der Super Bowl im Februar, dauert es noch eine Weile. Zeit genug, um auch Anfängern das Spiel näher zu bringen. Was wäre da passender als ein Blick auf die neueste Adaption von EA Sports, die da heisst Madden NFL 07.

Es ist nichts Neues: Auch für American Football schafft es EA Sports jedes Jahr und jede Saison, eine neue Version herauszubringen. Mal mit mehr, mal auch mit weniger Neuerungen. Fest steht aber, dass das Spiel (vor allem in den USA) ein riesiger Klassenschlager ist. In unseren News berichteten wir schon von Rekordverkäufen in den ersten Wochen nach dem Release.

What's new?

Was aber steckt drin, und ist das Spiel sowohl Anfängern und Quereinsteigern als auch Profis zu empfehlen? Und was hat sich im Vergleich zum Vorjahr getan, das einen Neukauf rechtfertigen würde? Bis man die Änderungen im Spiel entdeckt, dauert es erstmal etwas: Spielmodi sind keine neuen hinzugekommen. Spielerisch sind aber einige Neuerungen versprochen worden und auch zu beobachten: Bei weitem keine derart einschneidenden wie im letzten Jahr, als das Passsystem durch die QB Vision massgeblich verändert wurde. Die Änderungen betreffen vorwiegend das Lauf- und Abwehrspiel. Hinzugekommen sind etwa neue Cut Moves und Täuschungsmanöver der Ballträger: Durch schnelle Bewegungen mittels rechtem Analogstick können kräftige Running Backs Gegner nun einfach wegdrücken oder noch ein paar Zusatzyards gewinnen. Ausserdem sind Ausweichmanöver auf die Seite und auch zurück möglich. Je nach Stil des Ballträgers wurden diese ausserdem mit individuellen Manövern ausgestattet. Wie immer erfordert die Steuerung in diesem Bereich einiges an Geschick, eine gute O-Line und vor allem das richtige Timing. Als Alternative kann man während eines Running Game-Spielzugs nun auch in die Rolle eines Blockers schlüpfen und seinem Back so den freien Weg ebnen. Wirklich interessant ist dies allerdings nicht, da legt man doch lieber selbst Hand (beim Ballträger) an.

Durch die erwähnten Neuerungen wurde natürlich auch die Steuerung nicht leichter. Beachtet man noch all die Einstellungen, die vor den Spielzügen getätigt werden können, brauchen Neulinge mit Sicherheit einige Zeit, um sich an das Spiel zu gewöhnen. Glücklicherweise gibt es aber wieder vier sehr ausgewogene Schwierigkeitsgrade, die im Grunde für Könner jeden Grades die richtige Herausforderung bieten. Auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad ist übrigens zu beachten, dass das Passspiel nun noch schwieriger geworden zu sein scheint.

Madden NFL 07
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Peter Schneiter

Madden-NFL-07


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Peter Schneiter am 17 Sep 2006 @ 13:35
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