GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Maelstrom: Review

  Personal Computer 

Maelstrom spielt im Jahr 2050 und ist der inoffizielle Nachfolger vom RTS-Spiel Perimeter, welches ebenfalls die Veränderung der Spiellandschaft als Feature hatte. Als weitere Besonderheit bietet Maelstrom unter anderem die Möglichkeit, die Natur gegen seine Widersacher einzusetzen und beinhaltet auch einen Direktsteuerungsmodus für Helden aus einer Third-Person-Perspektive.

Machen wir uns selbst den Garaus?

Wir denken im Moment darüber nach, ob unsere geliebte Erde durch Klimakatastrophen den verfrühten Abgang machen wird; Maelstrom erweitert die apokalyptischen Thesen um weitere Faktoren. Der Begriff Maelstrom ist ein Wort aus einer alten Sprache und beschreibt einen Sturm, der die ganze Welt vernichten kann. Am Anfang des 21. Jahrhunderts haben Kriege und der Zorn der Natur den blauen Planeten massiv heimgesucht. Die Welt hat sich in einen trostlosen Schutthaufen inmitten eines Endzeit-Szenarios verwandelt, das an den Film Terminator erinnert. Zwei verfeindete Parteien sind aus dem grossen Chaos hervorgegangen.

Die menschlichen Überlebenden haben sich auf die beiden verfeindeten Fraktionen Kosmitron und die Aufrechten verteilt. Die dritte Fraktion sind raubtierartige Ausserirdische und hören auf den Namen Hai-Genti. Die Aufrechten sind in der post-apokalyptischen Welt technisch eigentlich im Nachteil, aber dafür anpassungsfähig, schnell und verfügen über grosse Gruppenkontingente. Da sie aber nicht über die Durchschlagskraft und die technische Überlegenheit vom internationalen Megakonzern Kosmitron verfügen oder die Wildheit der unberechenbaren Aliens haben, entbrennt ein zäher Kampf um die Vorherrschaft auf der Erde.

Aussen hui!

Maelstrom hat einige Besonderheiten auf Lager, die den Appetit zu Beginn deutlich ansteigen lassen. Die Präsentation ist sehr gelungen, ein tolles Intro, die überwiegend gute Grafik und ein teilweise genialer Soundtrack bringen das Endzeit-Szenario glaubhaft rüber. Die Engine kann mit zu den Grossen im RTS-Genre gezählt werden, denn sie hat neben tollen Physikeffekten auch eine frei bewegliche Kamera mit an Board, die über einen grossen Zoomradius verfügt. Im Heldenmodus geht diese wie bei Rise and Fall in eine Third-Person-Perspektive und so wird aus Maelstrom ein bisschen Ego-Shooter.

Die spezielle Terraforming-Engine bietet euch unter anderem die Möglichkeit, die Natur für eure Zwecke oder gegen eure Widersacher einzusetzen und hat nette Effekte zu bieten beim Umgang mit den Elementen der Natur. Natürlich lässt die Physik-engine auch Bäume umknicken, die Umgebung ist teilweise zerstörbar, Tag- und Nachtwechsel mit schönen Wettereffekten und eine reale, dreidimensionale Umgebung lassen das Spielgefühl realistisch wirken. Die Einheiten sind grafisch detailreich, teilweise aber auch schlecht animiert mit zu wenigen Bewegungsabläufen. Die Darstellung der Landschaft und der Gebäude wird mit der Zeit etwas monoton, ist aber insgesamt gelungen.

Maelstrom
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?


Michael Loss

Maelstrom


Maelstrom


Maelstrom


Maelstrom


Michael Loss am 09 Mrz 2007 @ 06:51
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen