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Mage Knight Apocalypse: Review

  Personal Computer 

Es gab eine Zeit, in der das Genre der Rollenspiele schon abgeschrieben wurde und in diesen Monaten war neues Futter nicht nur rar, sondern auch qualitativ nicht gerade überzeugend. Gerade mal zehn Jahre lang liegt diese harte Zeit zurück, bevor Baldur´s Gate und Diablo einen neuen Hype auslösten und insbesondere letztgenannter Titel der Wegbereiter für ein völlig neues Subgenre, das Hack and Slay wurde. Nun hat sich die Situation in die entgegengesetzte Richtung entwickelt, denn an jeder Ecke kann man neue Rollenspiele kaufen, oder zumindest Spiele, die sich ein solches schimpfen, wie Mage Knight: Apocalypse.

Vom Tabletop zum Computerspiel


Mage Knight hat eine erfolgreiche aber noch kurze Geschichte hinter sich. Erst 2001 wurde die Serie als Tabletop-Spiel von WizKids eingeführt und schon bald erfuhr die Reihe rund um das kreativ benannte Land "das Land" vor allem in den Vereinigten Staaten einen Beliebtheitsboom. Nun kommt also das erste Computerspiel dazu auf den Markt mit dem hochdramatischen Titel "Apocalypse".
Im kurzen Intro werden recht gehetzt die Vorzeichen für das Spiel gesetzt. "Das Land" ist in Gefahr, denn der Drache der Apokalypse ist geboren und will die Herrschaft an sich reissen. Fünf wackere Helden schwören sich auf die Rettung ihrer Heimatwelt ein: Ein edler Paladin, ein Waffen liebender Zwerg, eine brutale Amazone, eine geheimnisvolle Nachtelfe und ein zaubernder Drache.

Hat man erst einmal seinen eigenen Charakter zusammengeschustert - hierzu kann rudimentär das Äussere, also Haarfarbe und -typ, Augenfarbe, Hauttyp sowie das Gesicht verändert werden - wird man sofort in das Abenteuer geworfen und bemerkt, dass nicht nur die Hintergrundgeschichte, sondern auch das Spielprinzip kaum vom 08/15-Schema abweicht. Wie von anderen Vertretern des Genres gewohnt, wird das Alter Ego per Mausklick auf die Landschaft in Bewegung gesetzt, zum Angriff geordert oder zum Reden mit NPCs gezwungen. Auch die rechte Maustaste wurde belegt, ein sekundärer Angriff kann dort aktiviert werden.

Nichts Neues im Westen

Mage Knight: Apocalpyse orientiert sich stark an den Referenztiteln Sacred und Diablo 2 und schaufelt damit das eigene Grab. Zu selten wirkt der Titel innovativ, frisch oder eigenständig. Lediglich einige Gameplay-Elemente lockern das Standardspielgefühl auf, wie zum Beispiel das Kräutermischen. Tief im Kern bleibt aber der fade Nachgeschmack, hier nur einen weiteren Trittbrettfahrer zu spielen und kein eigenständiges Spiel.

Mage Knight Apocalypse
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Patrik Nordsiek

Mage-Knight-Apocalypse


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Patrik Nordsiek am 03 Jun 2007 @ 17:07
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