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Majesty 2 - The Fantasy Kingdom Sim: Review

  Personal Computer 

Fabelhafte Feen foltern fantastische Fundamentalisten ferdammt fön! Was das heissen soll? Mehr dazu in unserem Test zu Majesty 2!

Fabelhafter Forgänger

Ino-Co hat ein schweres Erbe zu verwalten: Der 2000 erschienene, von Cyberlore entwickelte Titel Majesty war nicht nur sehr erfolgreich, sondern hat auch Jahre nach der Veröffentlichung eine grosse Fanszene. Nun wollen die russischen Entwickler das fast schon kultige Echtzeitstrategiespiel unter dem Paradox Interactive-Banner wieder aufleben lassen und präsentieren nach der Wiederveröffentlichung des ersten Teils letzten Jahres den offiziellen Nachfolger.

Der Tradition verpflichtet, hat Ino-Co wenig am grundlegenden Prinzip geändert. Auch Majesty 2 fällt vor allem durch den etwas anderen Ansatz auf. Der Beginn ist dabei fast schon klassische Echtzeitkost. Ihr baut rund um euer Schloss Gilden, in denen ihr die unterschiedlichen Heldentypen rekrutieren könnt, und auch Wirtschaftshäuser wie den Marktplatz, um für einen möglichst ungebremsten Geldfluss zu sorgen. Einen anderen Rohstoff ausser dem lieben Geld gibt es in Majesty 2 nicht. Und das hat auch seinen Grund. So sind die Helden gar nicht so edel, wie es ihre Berufsbezeichnung erahnen lässt. Vielmehr sind die Ritter, Zauberer, Bogenschützen und Zwerge eigensinnig wie Kinder. Da passt es gut, dass keine direkte Steuerung für eure Einheiten existiert. Um der eigenen Armee Herr zu werden, könnt ihr als König lediglich Aufträge erteilen und diese mit einem Sold bestücken. Bietet ihr zu wenig Geld, werden die Befehle auch mal gerne links liegen gelassen.

Finanzielle Folter

Neben den gegnerischen Massen ist vor allem das liebe Geld die grösste Herausforderung im Spiel. Ständig seid ihr klamm, und ohne finanzielle Kraft gibt es auch keine militärische Macht. Um diesem Malheur zu entgehen, hat euch Ino-Co jede Menge Werkzeuge gegeben. So sorgen der Marktplatz sowie die Steuereintreiber für einen stetigen Geldfluss, der allerdings nicht genug einspielt, um militärisch stets aktiv sein zu können. Hier kommt euch der schlechte Charakter eurer Helden gerade recht. Denn so geldgeil die auch sind, so konsumsüchtig sind sie auch.

So könnt ihr Kneipen und Schmieden bauen, die Waren an eure Einheiten verkauft. Der Erlös geht dann wieder auf euer Konto. Ein angenehmer Nebeneffekt ist, dass eure Helden vom Schmied bessere Ausrüstung bekommen und in der Kneipe auch Partys bilden können. Somit spenden sie nicht nur Geld, sondern werden dabei auch gleichzeitig stärker. Das Erforschen neuer Waffen oder neuer Zauber kostet allerdings wieder Geld. So läuft alles im Kreis und ein ausgeklügeltes Wirtschaftsmanagement ist erforderlich. Ausgeben können eure Einheiten aber auch nur, was sie haben. Dementsprechend müsst ihr euch darum kümmern, dass genug Aufträge vorhanden sind. In den Schlachten ergattern die Helden dabei nicht nur Erfahrung, sondern auch Objekte sowie Geld aus Schatzkisten, was sie später dann wieder in der Stadt ausgeben können.

Majesty 2 - The Fantasy Kingdom Sim
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Patrik Nordsiek


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Patrik Nordsiek am 08 Okt 2009 @ 10:35
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