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Marine Park Empire: Review

  Personal Computer 

Alle Jahre wieder veröffentlichen verschiedene Publisher einen Pulk neuer Tycoon-Games. Zwar sind die Zoo-Tycoons in diesem Jahr nur recht wenig vertreten, dennoch lässt sich immer wieder das ein oder andere Exemplar sichten. Microsoft veröffentlichte vor wenigen Tagen das zweite Addon zu Zoo Tycoon 2. Mit Marine Park Empire, dem offiziellen Nachfolger von Zoo Empire, schickt euch Publisher CDV erneut in die Welt des virtuellen Tierparks. Wir haben uns die Verkaufsversion geschnappt und diese auf Herz und Nieren getestet!



Gameplay

Vor knapp einem Jahr veröffentlichte Publisher CDV in enger Zusammenarbeit mit Entwickler Enlight Zoo Empire, eine recht erfolgreiche Zoo-Simulation, die besonders der Microsoft-Reihe Paroli bieten sollte. Mit dem Nachfolger Marine Park Empire versuchen die Entwickler um Chef-Entwickler Trevor Chan zwar nicht das Genre neu zu erfinden, dennoch bietet die Tierpark-Simulation einige findige Ideen, die der Spieler bei der Konkurrenz noch schmerzlich vermisst.

Wie in jedem klassischen Tycoon-Game ist es eure Aufgabe, aus dem Nichts ein florierendes Unternehmen aus dem Boden zu stampfen. In Marine Park Empire stehen euch zwei verschiedene Spielmodi zur Auswahl, in denen ihr euch nach Herzenslust so richtig austoben könnt. Während ihr in der Kampagne meistens mit einem halbwegs fertigen Zoo startet und verschiedene Aufgaben bewältigen müsst, ist es euch im Sandkastenmodus gestattet von Anfang an den Park zu planen, ihn zu errichten und zu führen. Zunächst einmal muss der Spieler die Grundsteine des Parks legen. In Windeseile hat man einige Wege und Gatter auf die Grünfläche platziert. Nun müsst ihr euch entscheiden, welche Tiere euren Park zieren sollen. Je nach gewählter Tierart müsst ihr nämlich für die richtige natürliche Gegebenheit sorgen. Der amerikanische Braunbär benötigt zum Beispiel als Untergrund Nadelholz. Ferner muss sein Gehege mit Nadelbäumen ausgestattet werden. Nicht zu verachten ist das richtige Mischungsverhältnis. Gibt es in einem Gehege nur Männchen, sind Blessuren und Übergriffe vorprogrammiert, gibt es in einem Gatter auch Weibchen, wird für Nachwuchs stets gesorgt sein. Doch die Tiere sind nicht anspruchslos und benötigen, je nach Art, unterschiedliche Spielzeuge, die der Spieler als Zoodirekter ebenfalls erweben muss. Zudem sollten die Tiere stets genügend Frischwasser und Nahrung im Gehege vorfinden, ansonsten kann ein Tier auch schon einmal krank werden und möglicherweise sterben. Stets gilt der Vorsatz: Nur ein glückliches Tier erfreut die Besucher, die dann wiederum den Umsatz weiter ankurbeln.

Zwar gilt der erste Blick des Spielers den Tieren, doch auch die zahlende Kundschaft, die mit Bussen angereist kommt, will versorgt sein. Pommesbuden, Würstchenstände und für die Notdurft Toiletten. Geschenkeläden, Tiershows und Fotogeschäfte - das Leben eines Tierparkmanagers kann ziemlich stressig werden, will er alle Bedürfnisse der Besucher befriedigen. Doch auch der kleinste Park wird ohne Angestellte schnell den Bach runtergehen. So gibt es in Marine Park Empire insgesamt zehn verschiedene Berufe, die durch Spezialisten ausgeübt werden. So kümmert sich der Handwerk zum Beispiel darum, dass die Tiere aus ihren Gattern nicht ausbrechen können, der Veterinär hingehen sorgt dafür, dass kranke Tiere wieder Gesund werden können. Nicht zu verachten ist die Moral der Truppe. Ist zum Beispiel ein Mitarbeiter verärgert und seine Moral am Boden zerstört, wird er nur noch langsam arbeiten bis er schliesslich überhaupt keinen Finger mehr krumm macht. Mit einer Gehaltserhöhung oder mit einer Fortbildung lässt sich aber auch dieses Problem aus dem Weg räumen.

Marine Park Empire
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Alexander Boedeker

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Alexander Boedeker am 21 Nov 2005 @ 08:08
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