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Mars - War Logs: Review

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Schaut man in seine Spieleregale, fallen einem oft die Titel auf, bei denen man eher unerwartet viel Spass hatte. Das sind dann natürlich keine grossen Spiele, bei denen ein gigantisches Team mit erheblichem finanziellen Aufwand und viel Werbestrategie an die Spitze der Verkaufscharts gelangen wollte, sondern es sind die Titel, bei denen ein kleineres Team unerwartet gute Ideen entwickelt oder Bekanntes neu zu kombinieren verstand. Ein solcher Fall ist Mars: War Logs, denn auch wenn es ein paar gravierende Schwächen vorweist, entpuppt sich das Cyberpunk-Action-Rollenspiel als netter Spielspassschmetterling, trotz kleinerer Fransen an den Flügelchen.

Douglas Quaid trifft Commander Shephard?

Grundsätzlich kann man Mars: War Logs als eine Mischung aus Total-Recall-Ambiente sowie Elementen aus Mass Effect Chronicles of Riddick und sogar dem uralten Gothic beschreiben. Die grösste Ähnlichkeit ist gerade bezüglich des Gameplays mit Mass Effect vorhanden. Dialoge laufen in Multiple-Choice-Verfahren ab, eure möglicherweise moralisch fragwürdigen Antworten haben entsprechenden Einfluss auf das Spielgeschehen, wenn auch bei Weitem nicht so extrem wie im offensichtlichen Vorbild. Auch beim Kampfsystem darf man durchaus von einer erheblichen Inspiration durch den Titel von BioWare sprechen.

Die anfänglich noch spannend inszenierte Handlung rund um den Kriegsgefangenen Roy, der gemeinsam mit dem Veteranen Innocence aus dem Mars-Arbeitslager "19" ausbricht, beginnt grossartig, lässt aber nach dem ersten packenden Kapitel deutlich nach. Zu Beginn lassen sich noch einige Situationen durch geschickte Dialoge ohne Kämpfe lösen, später weiss man manchmal gar nicht, warum man von den fremden Personen direkt attackiert wird. Gespräche laufen komplett in englischer Sprache ab, wenigstens gibt es aber deutsche Texte zu lesen, und auch die Menüs wurden entsprechend lokalisiert.

Mars - War Logs Bild
Kommt es zu einem Gefecht, seid ihr vorwiegend in Nahkämpfe verwickelt. Die Entwickler haben es sehr geschickt vermieden, dass man die Kämpfe simpel im Fernkampf für sich entscheiden kann und der Titel so zu einem schlichten Shooter verkommt. Fernkampfwaffen müssen umständlich in einem Kreismenü ausgewählt werden und kommen entsprechend nur limitiert in den Auseinandersetzungen zum Einsatz. Sehr viel mehr kommt es also auf Nahkampfwaffen an, die ihr mit einem Crafting-System übrigens auch selbst aus Schrott herstellen könnt. Ihr weicht mit einer Rollenbewegung aus, könnt Schläge abblocken und natürlich auch selbst kräftig zulangen.

Mars - War Logs
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Markus Grunow

Mars---War-Logs


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Markus Grunow am 06 Jun 2013 @ 06:53
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