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Marvel - Ultimate Alliance: Review

  Personal Computer 

Zur Zeit verliert Activision eine Marvel-Lizenz nach der anderen. Über den Grund kann man nur spekulieren. Die bislang bestenfalls mittelmässigen Superhelden-Spiele des Herstellers könnten eine Mitschuld daran tragen. Mit Marvel: Ultimate Alliance soll alles anders werden. Zunächst setzte Activision das erfahrene Team von Raven Software an das Projekt. Hinzu kam das Versprechen, die bisher grösste Auswahl an Marvel-Superhelden in einem Spiel steuern zu dürfen. Wir haben den Kampf gegen die Masters of Evil aufgenommen und sagen euch, ob Activision diesmal ein Paukenschlag gelungen ist oder ob sich die Firma mit ihrem Vorhaben übernommen hat.

Dr. Doom dreht durch

Schon das spektakuläre, gerenderte Intro macht Lust auf mehr. Captain America, Spider-Man, Thor und Wolverine wehren einen Angriff auf einen Helicarrier, Teil der mobilen Einsatzbasis der Superhelden-Organisation S.H.I.E.L.D., ab. Die Attacke geht auf das Konto des grössenwahnsinnigen Bösewichts Dr. Doom, der einige der bekanntesten Superschurken um sich versammelt hat, um die Welt zu erobern.

Schon zu Beginn sei euch ein gutes Gamepad mit Analogsticks dringend empfohlen. Zwar integrierten die Entwickler eine Tastatur- und Maussteuerung, setzten selbige aber eher halbherzig um. Sie fühlt sich fummelig an und gewisse Bedienelemente funktionieren nicht immer beziehungsweise nicht richtig. Mit dem Gamepad habt ihr dagegen ein komfortables Werkzeug zur Hand, könnt problemlos die Third-Person-Kamera drehen und zoomen und gleichzeitig diverse Kombos ausführen. Das ist auch dringend nötig, übernehmt ihr doch die Kontrolle über eine Gruppe von vier Superhelden, zwischen denen ihr auf Knopfdruck hin- und herschalten könnt. Die anderen drei Teammitglieder werden dann relativ akkurat vom Computer gesteuert.

Die Qual der Wahl

Die Startauswahl bestehend aus den im Intro gezeigten Personen lässt sich relativ früh an einem der fair verteilten S.H.I.E.L.D.-Punkte, die in Form eines Wappens erkennbar sind, ändern. Letztere dienen zugleich als Wiederbelebungsportal für gefallene Helden und natürlich zum Anlegen von Spielständen. Im Spielverlauf werdet ihr auf insgesamt zwanzig Superhelden zurückgreifen können, die teils freigespielt werden müssen. Deadpool, Dr. Strange, Iceman, Mr. Fantastic und Ms. Marvel, um nur wenige zu nennen.

Selbstverständlich verfügt jeder wählbare Charakter über individuelle Fähigkeiten. Spider-Man klebt seine Feinde mit Spinnenseide an die Decke und benutzt sie als Boxsack, während Iceman seinen Teamkameraden Frostfäuste verschafft oder seine Gegner kurzzeitig einfriert. Zudem gibt es ein Standardrepertoire an Kombo- und Wurfattacken, alles sehr komfortabel mit dem Gamepad zu handhaben. Damit nicht genug, könnt ihr explosive Fässer oder grössere Gefässe aus der Umgebung auf eure Widersacher schmeissen.

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Daniel Boll

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Daniel Boll am 12 Dez 2006 @ 04:31
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