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Massive Assault Network: Review

  Personal Computer 

"Combat Phase", eine freundliche Stimme erklingt aus den Lautsprechern des Computers. Sofort hagelt Artilleriefeuer auf die Stellungen des Gegners. Schnell stossen starke Einheiten in feindliches Gebiet vor und attackieren gegnerische Geschütze. Geschickt platzieren sich Truppen in dem umkämpften Gebiet. Jetzt ist der Gegner am Zug?

Die meisten Leser wissen jetzt Bescheid: GBase ist mitten im Test eines rundenbasierten Strategiespieles. Massive Assault Network heisst der Titel. Rundenbasierte Spiele gelten als weniger actionlastig. Echtzeitstrategiespiele haben es da einfacher. Aber eine Sache ist schon nach wenigen Sekunden klar: Auf diesem Schlachtfeld geht es heiss her!

Kompakte Trainingsmissionen

Bevor ihr gegen den Computer oder online gegen menschliche Gegner um die Weltherrschaft ringt, sollten ungeübte Strategen die Trainingsmissionen unter die Lupe nehmen. Spielern, die sich noch nie mit einem rudenbasierten Spielsystem und Wegpunkten auseinandergesetzt haben, sind diese Missionen sehr zu empfehlen. In acht Trainingseinheiten, die alle sehr kurz gehalten sind, gibt euch das Spiel grundlegende und wichtige Informationen. Das ist sehr gut, denn die meisten Spieler wollen sich am liebsten direkt ins Geschehen stürzen. Sie empfinden lange Einführungsmissionen als störend und zeitraubend. Viel Motivation und Elan kann ein Spiel den Zockern an dieser Stelle nehmen. Das ist hier nicht so! Kurz und knapp wird erklärt, worum es in der entsprechenden Mission geht und dann seid ihr selbst an der Reihe: Greift an und vernichtet den Gegner! Verteidigt euch gegen einen Angriff! Erobert feindliche und neutrale Gebiete! Lernt in aller Kürze, wozu Guerrillaeinheiten dienen, überrascht den Gegner durch die Enttarnung eines für ihn unsichtbaren Allianzgebietes und erlernt die Vor- und Nachteile von Luft- und Wassereinheiten. Die Einführung in das Spiel: kompakt und gut!

Szenarios

Sind diese kurzen Trainingseinheiten erfolgreich beendet, hält der Singleplayermodus mit "Ambush", "River Crossing" und "The Stand" drei Szenarios für euch bereit. Hier könnt ihr zum ersten Mal den Schwierigkeitsgrad verändern. Die drei Szenarios sind schnell erfolgreich absolviert, insofern bietet sich das Drehen an der Schwierigkeitsschraube an. Dennoch werden diese drei Missionen schnell langweilig. Denn auch, wenn die Schwierigkeitsstufen "Medium" und "Hard" schwer zu meistern sind, bleibt die Umgebung immer gleich.

Weltkriege

Eine weitere Option für den Einzelspieler ist der Modus: "World War". Auf einer beschaulichen Karte namens "Emerald" mit gut ausgebildeten Transportwegen geht es gegen den Computer zur Sache. Hier kostete mich die Schwierigkeitsstufe "Easy" - dem Namen zum Trotz - etliche Nerven. Schuld daran sind ohne Zweifel meine Ungeduld und Unvorsichtigkeit. Denn: Jeder Zug muss gut durchdacht sein. Der kleinste Fehler kann eine Niederlage bedeuten. Nicht nur aus diesem Grund lassen die Entwickler dem Spieler die Möglichkeit, seine Züge auf dem Spielfeld rückgängig zu machen. Selbstverständlich nur, solange er am Zug ist. Schnell hat sich der Zocker verklickt, eine Einheit an eine Stelle bewegt, an der sie dem sicheren Tod geweiht ist. Und was dann? Tipp: Die Schaltflächen "Rewind" und "Undo" sind hier sehr nützlich.

Massive Assault Network
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Jens Scholten

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Jens Scholten am 26 Apr 2005 @ 13:13
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