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Max Payne: Review

  Personal Computer 


In einer breiten Gasse, irgendwo in den New Yorker Slums. Die Wände sind voller Grafitties, eines taucht immer wieder auf. Es ist dunkel und kalt. Vor dir hörst du das Knirschen deiner Feinde im Schnee, wenn sie sich bewegen. Deine Nerven sind bis zum zerreissen angespannt, du bist vollkommen auf deine Gegner vor dir konzentriert. Du hechtest hinter dem Schutz der Ecke hervor, deine Beretta zielsicher auf deine Feinde gerichtet. Alles um dich herum scheint in Zeitlupe abzulaufen... Und um was geht es? Natürlich um Max Payne, den Geniestreich von Remedy, auf den die Fans so lange gewartet hatten.



STORY:

Der Inhalt von Max Payne dürfte wohl jedem mittlerweile bekannt sein: Max Payne ist ein DEA-Agent, dessen Frau und seine kleine Tochter von Junkies, die auf der Droge Valkyr waren, in ihrem eigenen Haus ermordet wurden. Jetzt, drei Jahre später, hat er es mit den Köpfen, die hinter dem Vertrieb dieser Droge stecken zu tun - die Punchinello Familie. Er ermittelt verdeckt, seine Identität wurde durch die eines Kriminellen ersetzt, um relativ unbemerkt Einlass in die Szene zu bekommen. Sein Partner Alex ist mit von der Partie - er wird jedoch zu Beginn erschossen, und jetzt sind nicht nur die Anhänger der Punchinellos hinter ihm her, sondern auch die NYPD. Was weiter passiert, wird nicht verraten, das darf jeder selber herausfinden ;P.

Die Story ist unglaublich dicht, ähnlich aufgebaut wie bei einem guten (!) Actionfilm. Einen Teil der Geschichte - wie z.B. die berühmte Szene, in der seine Familie von ein paar Junkies brutal abgeschlachtet wird - darf man selbst durchspielen. Informationen oder Gespräche werden meist in einer Art Comic-Strip dargestellt: Ähnlich wie Fotos, die mit einem Effekt versehen wurden, der sie gezeichnet aussehen lässt, dazu Sprechblasen (und die Grimassen der Personen, insbesondere von Max Payne selbst sind total irre - zum totlachen ;).

Vorwiegend darf Max jedoch immer noch seine Waffen sprechen lassen, von denen ihm eine ganz passable Auswahl zur Verfügung steht, von der üblichen Beretta über Granaten und Molotov- Cocktails, bis hin zu einem netten Snipergewehr. Es gibt Szenen, in denen es am besten ist, einfach die Doppel - Uzi zu nehmen und alles was sich bewegt niederzuballern, dann wieder muss man sich geschickt verstecken und Feinde mit dem Snipergewehr erledigen, woanders wiederum kommt man nur mit Taktik weiter.

Diese Sequenzen wechseln sich mit den Comic-Strips ab, zwischendurch darf man auch mal Alpträume von Max durchspielen oder ein Level, in dem ausschliesslich Rennen angesagt ist, wenn man nicht in den Flammen umkommen will. Witzig ist auch, wie immer wieder ironische Anspielungen auf das Spiel selbst oder auch auf Filme mit ähnlichen Inhalt gemacht werden (während eines Alptraums klärt ihn seine tote Frau auf: Max, du bist in einem Computerspiel gefangen, in dem manchmal alles nur in Zeitlupe abläuft...!). Insgesamt eine perfekte Mischung, sehr gut umgesetzt. Die Art und Weise, wie die Geschichte rübergebracht wird, gehört zu den absoluten Stärken von Max Payne.

Max Payne
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Admin am 08 Mrz 2005 @ 10:13
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