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Medal of Honor - Airborne: Review

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"Soldat, los, spring jetzt!", schreit der Sergeant in meine Richtung. Im nächsten Moment ist der Himmel dunkel und wird kurze Zeit später durch feindliche Flakstellungen wieder hell. Wir hoffen, nicht getroffen zu werden. Einen hat es schon im Flugzeug erwischt. Er ist trotzdem gesprungen. Dann sind wir dran: Der Sprung dauert nur wenige Augenblicke und - verdammt, wir haben die Landung wie bereits im Training verpatzt. Dann ruft unser Vorgesetzter auch schon: "Los, vorwärts!". Damit sind wir gemeint. Mit unserem Gewehr in der Hand und der ständigen Angst im Nacken, erwischt zu werden, geht es auf in den Krieg.

Wem das nun bekannt vorkommt, dem soll gesagt sein: Das kann es auch. Denn Electronic Arts hat wieder einmal sein unerschöpfliches Portfolio von Wiederholungstiteln um Medal of Honor: Airborne erweitert. Auch dieses Mal befinden wir uns mitten im Zweiten Weltkrieg und kämpfen auf Seiten der Alliierten. Das Spiel beginnt kurz und knapp mit einem Tutorial über drei Fallschirmsprünge, in welchem ihr lernt, euren Helden in der Luft zu steuern. Danach dürft ihr aussuchen, welche Waffen ihr mit in den Kampf nehmen wollt.

Im Prinzip gilt es erstmal, die Landung möglichst sauber hinzubekommen, da ihr sonst zunächst hinfallt und wieder aufstehen müsst. Und das kostet eben wertvolle Sekunden, die man im Gefecht nicht hat. Am Boden angekommen geht es auch direkt zur Sache. Landen könnt ihr entweder mitten im Feindgebiet oder in der sicheren Zone, die ihr an den grün markierten Rauchfahnen erkennt. Ersteres bringt euch in den meisten Fällen eher den schnellen Tod als Ruhm und Ehre. Die Gegnerzahl ist dort fast immer zu hoch für euch allein.

Während ihr in den Missionen auf der Seite der Alliierten gegen die fiesen Deutschen oder Italiener antretet, stehen euch verschiedene Missionsziele zur Verfügung. So könnt ihr beispielsweise auswählen, ob ihr zunächst versucht, ein Funklager zu sprengen oder Tanks zerstört, in denen der Feind Benzin für seine Fahrzeuge lagert. Letztlich macht es keinen Unterschied, wo ihr beginnt und aufhört. Wichtig ist wie immer nur, dass alle Ziele erfolgreich erreicht werden.

Im Spiel stehen euch insgesamt leider nur zwei Schwierigkeitsgrade zur Auswahl, wobei der normale für weniger Frust und mehr Spass sorgen sollte. Doch hier benötigt der Gegner auf der gegenüberliegenden Seite lediglich ganze zwei Sekunden, um eure Position auszumachen und zu feuern. Schade, denn so ist es sinnlos, sich hinter einer Mauer zu verschanzen und mit dem Scharfschützengewehr die Feinde zu erledigen, denn meist seid ihr schneller tot, als dass ihr feuern könnt. Anfänger werden es auch mit dem vermeintlich leichteren Schwierigkeitsgrad nicht einfach haben, zu überleben. Generell solltet ihr recht sparsam mit eurer Munition und eventuellen Medipacks umgehen, die ihr hin und wieder finden könnt. Allzu viele gibt es leider nicht in den Missionen.


Medal of Honor - Airborne
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Kim Radojewski

Medal-of-Honor---Airborne


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Kim Radojewski am 18 Okt 2007 @ 21:12
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