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Medal of Honor - Pacific Assault: Review

  Personal Computer 


Während die Ur-Entwickler der Medal of Honor-Serie inzwischen mit Vivendi andere Wege gehen und es sie in die Wirren des Vietnam-Krieges mit Men of Valor gezogen hat, folgt EA mit einem internen Entwicklerteam weiterhin dem Zweiten Weltkrieg. Nachdem der Spieler bereits jeden Winkel von Europa auswendig gelernt und auch bereits in Afrika einige Schlachten geschlagen hat, geht es nun in den Pazifik. Gekämpft wird dabei an geschichtsträchtigen Orten wie zum Beispiel Pearl Harbor oder aber Wake Island. Ob auch dieses Jahr EA Games die Serie erfolgreich weiterführt, erfahrt ihr in unserem Gefechtsreport!



Gameplay

Die Story rund um den neusten Teil der Medal of Honor-Reihe lässt sich eigentlich recht schnell beschreiben. Der Spieler übernimmt die Rolle von Private Tom Conlin, der zu Beginn des Spiels gerade einmal drei Wochen bei den Marines verbracht hat. Die Geschichte von Pacific Assault wird dabei rückwirkend erzählt. In der ersten Mission greift der Spieler vom Meer aus eine Stellung der Japaner an, dabei wird Tom stark verwundet und verliert zunächst das Bewusstsein, erst jetzt beginnt das eigentliche Spiel, da nun die Geschehnisse von vor zwei Jahren erzählt werden. Begonnen wird, wie in eigentlich so jedem Medal of Honor-Shooter, in einem Ausbildungslager in den USA. Hier erlernt man zunächst einmal die Grundlagen eines Soldaten: Laufen, Schiessen und in Deckung gehen.

Gleich nach dem etwas drögen, sehr stark patriotisch angehauchtem Tutorial, wird der Spieler nach Pearl Harbor versetzt, ein zunächst sehr ruhiger Posten. Seinen Dienst soll der zukünftige Private auf dem Flaggschiff der US Marines, der Arizona, schieben, während das Schiff vor der Küste von Pearl Harbor vor Anker liegt, doch soweit soll es nicht mehr kommen. Noch während man mit einem Kollegen per Jeep an einer Stadtbesichtigung teilnimmt, greifen die Japaner mit hunderten von Flugzeugen die Stadt an. In dieser Mission haben sich die Entwickler selbst übertroffen. Zig Flugzeuge durchflügen den Himmel, überall herrscht das blanke Chaos und Entsetzen. Explosionen und MG-Salven erleuchten den Monitor und bringen das 5.1 Sound-System zum Glühen. Es sieht einfach spektakulär aus, wenn riesige Schiffe in einer gewaltigen Explosion in die Luft fliegen und im Meer versinken.

Doch nach der Euphorie erfolgt schnell die Ernüchterung. Zwar bietet Pacific Assault insgesamt 25 Missionen, doch hier hat EA etwas geschummelt, denn auch die Untermissionen, die manchmal nur fünf Minuten lang sind, werden als vollwertige Mission mitgezählt. Nach der Anfangsschlacht in Pearl Harbor, verfällt der Spieler ebenfalls erst einmal in ein tiefes Motivationsloch. Gekämpft wird nunmehr nur noch mit einem kleinen Squad tief im Dschungel der einzelnen Inseln. Dabei muss man stets nach dem Schema F vorgehen: So ist es die Aufgabe des Spielers, Dörfer und Bunker auszunehmen und von Feinden zu befreien, hin und wieder gilt es auch eine Stellung zu halten - insgesamt kommt aber schon nach zwei Missionen eine derartige Routine auf, dass man zunächst einmal nicht mehr weiterspielen möchte. Erst nach dem Flieger-Angriff, der wie schon die Pearl Harbor-Szene spektakulär und äusserst authentisch in Szene gesetzt wurde, steigt die Motivationskurve erneut an, da man zum Beispiel selbst in einen Flieger steigen darf. Leider hat man ab diesem Zeitpunkt schon mehr als die Hälfte des Spiels gesehen - so kommt man auf eine ungefähre Spielzeit von neun bis elf Stunden.

Medal of Honor - Pacific Assault
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Admin am 08 Mrz 2005 @ 10:29
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