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Medal of Honor - Spearhead: Review

  Personal Computer 


Mit Spearhead, schickt uns Electronic Arts in die zweite Runde von Medal of Honor. Neue Missionen, neue Maps und neue Waffen soll das Addon bieten, ob das aber auch für neuen Spielspass sorgt? Wir haben es für euch getestet!



Zurück in den Krieg

Das abrupte Ende des Hauptprogramms sei an dieser Stelle mal vergessen, denn ein kürzeres Finale hat man wohl bisher in noch keinem Computerspiel entdeckt. Das Addon zu Medal of Honor: Allied Assault startet da, wo Tausende Menschen ihr Leben gelassen haben: in der Normandie. Diesmal übernimmt der Spieler die Rolle von Sgt. Jack Barnes und startet nicht wie im Hauptspiel am Omaha Beach, sondern hier haben sich die Entwickler etwas sehr geniales einfallen lassen. Statt per Landungsboot in den sicheren Tod zu fahren, wird der Spieler zu Beginn von Spearhead aus einem Flugzeug geworfen, natürlich mit einem Fallschirm. Der gut geplante Absprung endet in einem Chaos, in der Luft pfeifen einem Flakgeschütze die Munition um die Ohren, Scheinwerfer erhellen die Nacht und neben unzähligen Soldaten, die per Fallschirm landen, explodieren Flugzeuge und fliegen ineinander.

An die Sturmmission von Omaha Beach kommt es zwar nicht ganz ran, aber solche geskripteten Ereignisse erfreuen das Zocker-Herz. Zwar kann man den Fallschirmabwurf nicht selber steuern, sondern es wurde dem Spieler lediglich gestattet sich umzuschauen. In Sachen Innovation muss man den Entwicklern schon zu Beginn ein grosses Lob aussprechen!

Neue Waffen braucht der Soldat

Das Addon führt neben neuen Schauplätzen auch neue Waffen ein. Neben dem britischen Enfield Mark 1-Gewehr, haben es auch die Sten MP, neu designte Handgranaten und die sowjetische PPSh-41 MP ins Spiel geschafft.

Dazu bekommt der Spieler auch des Öfteren die Gelegenheit, mit Flakkanonen ganze Gegnerhorden und Truppentransporte auszuschalten oder einfach mal den Wald zu roden.

Skripte à la Genialität

Wie auch schon bei Allied Assault, strotzt auch das Addon Spearhead mit zahlreichen geskripteten Ereignissen. Dies ist aber keinesfalls negativ zu bewerten, im Gegenteil, es treibt die Story ständig voran und bietet des Öfteren turbulente Ereigniswechsel, die den Spieler von einem Moment zum anderen hin immer vor neue Aufgaben stellt.

Auch die KI weiss mal wieder zu überzeugen, Soldaten laufen nicht ins Speerfeuer, sondern verstecken sich hinter Mauern, halten nur ihre Waffe auf den Feind und drücken ab.

Missionen

Drei grosse Kapitel, die nochmals in neun Abschnitte unterteilt sind, warten darauf, vom Spieler erforscht und erfolgreich gelöst zu werden. Die ersten Missionen versetzen den tapferen Soldaten ins Jahr 1944, zur Stürmung des europäischen Kontinents oder einfach gesagt: dem D-Day. Weiter geht´s nach Belgien, wo man in der Schlacht in den Ardennen die Oberhand gewinnen muss, um später den Deutschen in Berlin den endgültigen Todesstoss versetzen zu können.

Medal of Honor - Spearhead
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Admin am 08 Mrz 2005 @ 10:30
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