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Medieval - Total War: Review

  Personal Computer 


Etwas stiefmütterlich haben Spieleentwickler auf dem PC bislang das Thema Mittelalter behandelt. Ausser Stronghold ist in letzter Zeit nichts Besonderes erschienen, dies soll sich nun mit Medieval, dem Nachfolger zu Shogun: Total War, ändern. Rundenmodus gepaart mit gigantischen Echtzeitstrategie-Schlachten mit bis zu 10.000 Einheiten gleichzeitig verspricht einen hohen Spassfaktor. Doch kann sich Medieval von seinem guten Vorgänger deutlich absetzen, oder liefern uns die Entwickler lediglich einen müden Aufguss? Schaut euch unser Review an, dann seid ihr schlauer!



Historische Schlachten

Richard Löwenherz, Johanna von Orleans und Barbarossa sagen euch nichts? Dann habt ihr sicherlich noch niemals etwas von den glorreichen Schlachten und Abenteuern im Mittelalter gehört. Tausende von Kriegern stehen sich gegenüber, die einen mit
schweren Belagerungswaffen ausgerüstet, die anderen verkrochen hinter den Burgmauern einer Burg. Die Männer, egal auf welcher Seite sie kämpfen, sind ganz und gar von ihrer Sache überzeugt und vertrauen dabei auf ihren Gott, der sie zum Sieg führen soll. Doch auch ausserhalb von Kriegsjahren war das Mittelalter alles andere als ein Zuckerschlecken. Hier droht die Pest, dort planen verärgerte Bauern einen Aufstand. Muss ich auf ein Bündnis mit den Franzosen verzichten, nur weil ich mich im Krieg mit den Engländern befinde?

Gameplay

Am eigentlichen Gameplay hat sich gegenüber Shogun nicht viel verändert. Kämpft man nicht gerade in einer Schlacht gegen einen Feind, muss man sich auf einer grossen Übersichtskarte, die im Grossen den Anschein an ein Schachfeld erwecken lässt, sich um die Armeeverteilung und um das Provinzenmanagement kümmern. Auf diesem Schachfeld zieht man also seine Armeen, Töchter, und Abgeordnete Runde für Runde umher, dabei kann man seine Einheiten nur Provinz für Provinz vorrücken lassen.

Am Anfang ist es schwer...

Um am Anfang nicht von der Hülle und Fülle an Möglichkeiten, die einem in Medieval zur Verfügung stehen nicht erschlagen zu werden, sollte man sich zuerst einmal das recht gut gemachte Tutorial anschauen. Das Management Tutorial hätte zwar ein bisschen ausführlicher ausfallen können, denn hier werden lediglich nur die Grundzüge erklärt, dafür ist das Schlachten Tutorial ein wahrlich sehr gutes Beispiel, wie Einführungsmissionen aussehen müssen. Hat man sich danach ein bisschen "eingelebt", macht Medieval einfach Spass. An erster Stelle stehen natürlich die eigenen Provinzen, diese müssen immer mit besonderer Sorgfalt behandelt werden. Muss ich jetzt die Steuern erhöhen, um die leeren Staatskassen wieder füllen zu können, oder ist dadurch das Risiko zu hoch, dass die dort lebenden Bauern einen Aufstand planen und gar sich zu einer kleinen Armee formieren? Oder schick ich in eine andere Provinz einen Priester um meinen Glauben dort zu verfestigen? Vielleicht ist es aber auch die richtige Wahl schnell eine Burg zu errichten, damit ich angreifenden Feinde nicht ganz kampflos ausgeliefert bin. Doch Burgen sind nicht die einzigen Gebäude, die man in Medieval errichten kann. So lassen sich z.B. Salzminen, Handelshäuser, Aussichtstürme, um das feindliche Nachbarland erkunden zu können, Häfen, Bogenschützenanlagen und vieles, vieles mehr errichten. Geld bekommt man dabei nur aus dem Handel und aus den Steuern, die die Provinzen an den Herrscher abliefern müssen.

Loyalität und Religion

Das Grundsystem eines jeden Herrschers baut auf der Loyalität der Bevölkerung auf. Doch diese ist öfters mehr als friedlich. So beeinflussen deren Meinung vielerlei Einflüsse, die schliesslich auch Einfluss auf die Machtposition des Spielers haben. Als erster Punkt seien natürlich die Steuern genannt. Sind diese zu hoch, wirkt es sich negativ auf die Loyalität aus. Eine gute Ernte macht die Bauern zufrieden, der Gouverneur (Herzog, Graf, Fürst, Markgraf und Amir) ist eine Person, an welche sich die Bevölkerung wenden kann, wenn sie Probleme haben. Auch besetzte Länder bedürfen besonderer Aufmerksamkeit, denn Länder, die der Spieler gerade erst erobert hat, können sich immer noch wehren, auch wenn die aufgestellte Armee der Revolutionären nur aus Bauern besteht. Ferner haben Spione, Hungersnöte, Überschwemmungen, Erdbeben, Seuchen, Wachtürme und Grenzbefestigungen, die Religion und frühere Loyalitäten einen grossen Einfluss auf die Entwicklung einer Provinz.

Medieval - Total War
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Admin am 08 Mrz 2005 @ 10:19
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