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Medieval II - Total War - Kingdoms: Review

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Mit Medieval II konnte Creative Assembly erneut einen Verkaufsschlager feiern. Auch bei uns sahnte das Spiel eine gute Wertung ab. Doch es gab nicht wenige Spieler, welche die altbekannten Schwächen der Total War-Reihe ausmachten und zu Recht konstruktive Kritik übten. Dem Gelegenheitsspieler fiel dies kaum auf, doch den Hardcore-Strategen waren ein paar Unzulänglichkeiten im taktischen Bereich ein Dorn im Auge.

Das Add-on Kingdoms ist mittlerweile seit einigen Tagen auf dem Markt erhältlich. ?Ein Königreich für eine Erweiterung?, so kündigte Publisher SEGA den Titel an. Gleich vier neue Kampagnen wollen eure Fertigkeiten als Schlachtherr fordern. Diese haben es dann wahrlich in sich. Feldherren mit kriegerischem Geschick und Lust auf stürmische Eroberungen bekommen viel zu tun. Mal geht es darum, in Britannien für Ordnung zu sorgen, bevor die Wikinger aus Norwegen auf die Idee kommen, die Insel für sich zu beanspruchen. Vorher kloppen sich jedoch Waliser, Schotten und Engländer um die Vorherrschaft, ständig gibt es Scharmützel.

Hier die Übersicht nicht zu verlieren, ist für Neulinge nicht leicht. Das ist schon etwas für Spieler mit mehr Erfahrung in der Total War-Reihe. Zumindest solltet ihr kein blutiger Anfänger sein, um bestehen zu können, denn die Krisenherde sind zahlreich. Im Osten Europas erklärt ihr als Führer des deutschen Ordens den heiligen Krieg und stellt damit das Baltikum vor grosse Probleme. Der Krieg weitet sich bis an die Grenzen Skandinaviens aus, die blutige Spur eures Feldzuges ist im späteren Verlauf in halb Europa verteilt.

Glaubenskriege satt. Schädel spalten, statt Hände falten.

Auch interessant sind die beiden verbleibenden Kampagnen. Einer der interessantesten Feldzüge der Total War-Reihe führt euch in das Königreich Jerusalem, wo sich Moslems und Christen gegenseitig vom Glauben überzeugen wollen. Dass sie dabei lieber Axt, Schild, Schwert und Lanze benutzen, statt sich in Diskussionsrunden zu treffen, kommt nicht überraschend für uns. Besonders sticht die Amerikakampagne ins Auge, welche euch bis ins Jahr 1519 führt auf der Suche nach der neuen Welt. Hierfür ist es mehr als erstrebenswert, den Einfluss der finanzstarken Seemacht Spaniens zu gewinnen, um auf dem neuen Kontinent gegen die Ureinwohner bestehen zu können.

Endlich auf dem Kontinent angekommen, erweisen sich die Azteken und restlichen Ureinwohner dann auch als alles andere als begeistert, dass ihr in deren Territorien eindringt. Neben dem kriegerischen Geschick kommt es nun auch auf den bestmöglichen Einsatz der diplomatischen Optionen an, die jedoch unverändert blieben im Vergleich zum Hauptprogramm. Zudem gilt es zu beachten, dass der Nachschub an neuen Truppen fern der Heimat nur schwerlich zu realisieren ist, so dass ihr euer Vorgehen an diese Gegebenheiten anpassen müsst. Ein wenig erinnert dies an die Kriege mit den Truppen von Attila, die als Nomaden brandschatzend gen Rom zogen.

Medieval II - Total War - Kingdoms
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Markus Grunow


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Markus Grunow am 28 Sep 2007 @ 16:00
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