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Medieval II - Total War: Review

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Mit einem einzigen Fingerzeig hunderte Kämpfer in den Tod zu schicken, ist in der Total War-Reihe schon immer Tagewerk gewesen. Mit Medieval 2 geht die Kombination aus Echtzeit- und Runden-Strategie in die nächste Runde. Lohnt sich die Anschaffung nicht nur für Fans der Vorgänger?

Die kreativen Köpfe bei Creative Assembly kehren zurück ins Mittelalter. Kein Wunder, hat man doch stets Wert auf historische Schlachten gelegt. Seit Shogun hat die Total War-Serie sich ständig weiterentwickelt. Zwar hinkte man hinsichtlich der Präsentation den aktuellen Konkurrenten jeweils ein gutes Stück hinterher, doch letztlich wussten die Titel mit langfristigem Spielspass stets zu überzeugen. In Medieval 2 habt ihr die Befehlsgewalt über eine der damaligen machtvollen Nationen. Die Zeit der grossen Herrscher wie Richard Löwenherz fordert euer spielerisches Geschick. Diesmal jedoch zieht ihr nicht nur auf dem europäischen Kontinent in den Krieg, sondern belagert selbst orientalische Burgen in Nordafrika oder stattet sogar der neuen Welt Amerika einen Besuch ab.

Wer sich bislang noch nicht mit der Serie beschäftigt hat, bekommt im ausführlichen Tutorial eine sehr gute Einführung in die Spielmechanik geboten. Anschliessend ein paar kleinere Schlachten absolviert und ihr habt genügend Übung, um in der kleinen oder der grossen Kampagne um die Vorherrschaft im Mittelalter zu kämpfen oder euch den umfangreichen historischen Schlachten zu widmen. Gleich zu Beginn der ersten kriegerischen Auseinandersetzung fällt die Präsentation erfreulich ins Auge. Truppen, Pferde, Belagerungsmaschinen, Burgen und sogar die Landschaften sind - verglichen mit Rome: Total War - kaum wiederzuerkennen. Sicher, der grafische Stil ist gleich geblieben. Doch die Detailfülle und optische Vielfalt sind diesmal wahrlich überwältigend. Lassen wir unseren Berichterstatter einmal zu Worte kommen, um die Pracht des Erlebten wiederzugeben:

"Es war ein kühler Morgen, die Sonne war noch nicht über den Gipfel des Hügels hinaufgezogen. Feldherr Markus befahl den Truppen, sich neu auszurichten. Die in glänzenden Lederrüstungen schwitzenden Soldaten drehten die Katapulte gemäss seiner Anweisung in Richtung Feind. Sämtliche Bogenschützen, von denen Markus satte einhundert in die Schlacht schicken würde, formierten sich hinter den Lanzenträgern. So sollte der erste Ansturm der Reitertruppen der Widersacher abgewehrt werden. Die Pferde scharrten mit den Hufen, vom Hügel kamen die Angreifer mit Gebrüll nach einer Weile herab. Eine gigantische Staubwolke umgab die Barbaren bei ihrem Ansturm. Als sie nah genug waren, gab der Anführer das Zeichen. Die Katapulte feuerten ihre todbringende Ladung in Richtung des Feindes ab. Eines der wuchtigen Geschosse riss einige berittene Barbaren zu Boden, Jubel brandete unter uns auf. Doch die grosse Anzahl an wiehernden und schnaubenden Pferden löste nun leichte Angst unter den Einheiten aus. Aber nur noch wenige Meter, dann wird ein tödlicher Pfeilhagel auf unsere Feinde herabregnen und Blut den grasüberwuchterten Boden bedecken."

Medieval II - Total War
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Markus Grunow


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Markus Grunow am 19 Nov 2006 @ 20:02
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