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Medieval Lords: Review

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Was hat die Menschheit schon gekämpft! Köpfe rollten in allen Epochen auf unserem Weg zur angeblichen Zivilisation. Das Mittelalter macht dabei keine Ausnahme - im Gegenteil: in Medieval Lords erfahrt ihr, was es heisst, Herr über Burg und Frieden zu sein. Getreu dem Motto "Bauen, Verteidigen und Erobern" setzt ihr alles dran, bloss kein friedliches Strategiespiel gekauft zu haben.



Man muss sich schon fragen, wie es Strategiespiele immer wieder bis ganz nach oben in den Bestenlisten schaffen. Streng gesehen ändert sich nämlich kaum etwas im Spielprinzip. Und auch die grafische Präsentation entwickelt sich zwar schleppend mit dem Lauf der Zeit, grossartige Differenzen sind gegenüber den Vorgängerspielen dennoch kaum auszumachen. Thematisch dürfte mittlerweile auch so gut wie alles durchgekaut worden sein. Wir durften mit Germanen, Römern und Ägyptern Äpfel pflücken und Wildtiere jagen und mit Siedlern Erz, Gold und Steine abbauen. Laserstrahlen und Raketensalven erhellten die Vertreter des SciFi-Genres, setzten ausserirdische Lebensformen auf unbekanntem Terrain ab und selbst die punischen Kriege blieben nicht von der Ideenfindung cleverer Spielentwickler verschont. Die einen setzen mehr auf militärisches Machtgehabe, die anderen auf Bau und Strategie. Für jeden war bereits etwas dabei, ganz sicher. Und jetzt steht wieder mal ein Strategiespiel in den Startlöchern. Monte Cristos Medieval Lords versetzt euch ins Mittelalter, was bekanntlich schon zig andere Strategiespiele davor auch getan haben. Was dieses Mal anders ist? Wohl nur der immer wiederkehrende Glaube, sich ein neues Spiel gekauft zu haben.

Auf altem Grund

Man kann wirklich über Sinn und Unsinn von neuen Spielen streiten, die eigentlich nur altbekanntes Material aufwärmen. Es muss schliesslich nicht unbedingt ein schlechtes Spiel sein, das dem Ganzen entspringt. Nur bekommt ihr ähnlichen Spielspass auch mit dem Kauf von Low-Budget-Spielen. Wird der Anspruch des Spielers auf das reduziert, was von einem Spiel erwartet werden kann, hat er im Strategiespielsektor die freie Auswahl - zu einem günstigen Preis. Unter den Shootern, die noch simplere Spielelemente darbieten, kommt es wenigstens auf Atmosphäre und den neusten grafischen Schrei an. Medieval Lords muss anderweitig überzeugen können. Das geht vielleicht so: Die üblichen Spielelemente erlauben es euch, mittelalterliche Dörfer, Verbindungswege, Festungen und Verteidigungsanlagen zu bauen. Stimmen die Nahrungs-Ressourcen und auch das Geld, springen dann schon mal ein paar Taler für die Rekrutierung von Soldaten oder eine Angriffsmaschinerie ab. Die Ziele sind natürlich wieder klar gesteckt. Erweitert eure eigenen Grenzen, indem ihr weitere Häuser für noch mehr Bewohner errichtet, stampft Wachtürme und Verteidigungswälle aus dem Boden und macht mehr oder weniger strategisch eure Widersacher platt. Edelmetalle müsst ihr in diesem Spiel nicht abbauen, dafür aber Kornfelder in individueller Grösse anlegen und beispielsweise darüber entscheiden, ob die Felder klein sind und monatliche Nahrungseinkünfte sichern, oder grössere Mengen bei der Jahresernte ermöglichen. Andere Quellen für Nahrung sind etwa Fischerhütten oder die Jagd auf Wildtiere. Siege und die Zufriedenheit der Bürger sichern euch die Modernisierung eures Reichs, dadurch entblättert sich nach und nach der Technologiestammbaum. Dickere Verteidigungswälle, weitere Verteidigungsanlagen und andere neue Gebäude stehen euch dann zur Verfügung.

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Admin am 08 Mrz 2005 @ 10:17
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