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Megarace 3: Review

  Personal Computer 


In

Megarace 3

kämpft ihr einsam und alleine gegen die härtesten Biker der Neuzeit. "Schwingt euch auf euer supermodernes Rennpferd und überlebt", lautet die Devise des von Cryo entwickelten Future-Racers. Ob das Konzept aufging und daraus ein gutes Spiel resultierte?



Modi

Auf dem Weg zum Olymp der härtesten Rennfahrer aller Zeiten, müsst ihr euch in insgesamt vier verschiedenen Modi gegen harte Gegner mit durchschlagenden Waffen kämpfen. Beginnen tut ihr dabei am Besten mit dem Trainingsmodus. Hier fahrt ihr Einzelrennen gegen noch relativ harmlose Konkurrenten. Der Modus ist vor allem zur Übung da doch verliert schon rasch seine Faszination. Schon mehr zu bieten hat da der Arcade-Modus: Hier gilt es in harten Ausscheidungsrennen jeweils nicht Letzter zu werden, um so den nächsten Parcours zu erreichen. Mit der Zeit und einiger Übung ist auch dies aber kein Problem mehr und ihr könnt euch den dritten Spielmodus vornehmen. Dabei handelt es sich um ein "Katastrophen-Szenario". Ihr habt jeweils die Aufgabe eine schier unlösbare Mission zu erfüllen. Beispielsweise müsst ihr mit einem angeschossenen Gefährt um jeden Preis überleben oder alle eure Gegner vernichten. Im Gegensatz zum Arcade- und Trainingsmodus wird euch hier schon eingies mehr abverlangt. Der spannendste aller Modi bleibt aber die Karriere. Darin müsst ihr ganz unterschiedliche Aufgaben erfüllen. Einmal gilt es als Erster ins Ziel zu kommen, einmal alle Gegner zu zerstören. Je weiter ihr gelangt, desto besser werden eure Gegner und desto schneller die Autos. Untermalt wird euer Aufstieg jeweils durch einen irgendwie völlig fehl am Platz wirkenden Moderator, der in seiner Show davon spricht, wie böse er doch ist und wie hart euer Job ist. Seine Sprüche sind generell alle auf ziemlich tiefem Niveau. Statt witzig, wirkt er leider vielmehr lächerlich. Vor allem die in der deutschen Version unglaublich auffällig schlecht geratene Lippensynchronität, wie wir sie höchstens aus Titeln wie Starfleet Academy kennen, führt dazu, dass ihr dieses Feature wohl schon nach kurzem ausschaltet.

Steuerung

Die Steuerung der Motorräder ist relativ einfach. Eigentlich braucht ihr nur die vier Steuerungstasten (Gas, Bremse, links und rechts), sowie die Moduswahl- und die Bonusfeuertaste. Euer Gefährt kann jeweils als Angriffs-, Abwehr-, oder Speedmaschine eingesetzt werden. Je nachdem ob ihr selber jagen müsst, gejagt werdet oder unbedingt als Erster ins Ziel kommen müsst, könnt ihr durch einen einfachen Knopfdruck jeweils zwischen diesen drei Modi umschalten. Zusätzlich könnt ihr, wie aus anderen Rennspielen schon längst gewohnt, Waffen, Abwehrschilde oder Turbos einsammeln und einsetzen. Dadurch wird

Megarace 3

zum Arcadespiel. Simulationsfreaks, bei denen alles möglichst realistisch ablaufen muss, sind mit diesem Spiel sicher falsch bedient.

Strecken und Fahrzeuge

Glücklicherweise haben sich die Entwickler beim Design der Strecken viel Mühe gegeben. Insgesamt liefern sie euch sage und schreibe 33 unterschiedliche Parcours aufgeteilt in acht Welten. Auch wenn die einzelnen Strecken meist nicht sehr lange und umfangreich sind, werdet ihr doch immer wieder mit neuen Variationen versorgt. Eines haben allerdings alle Strecken gemein: Sie sind alle sehr schnell und halsbrecherisch. Zahlreiche Loopings, Helixe und Gabelungen erschweren euch die Fahrt. Zusätzlich erschwerend kommt noch dazu, dass ihr bei der Berührung mit der Bande komischerweise viel mehr Zeit verliert, als der Computer. Eure Gegner werden nämlich bei Aufprallen praktisch nicht gebremst, wogegen ihr euren ganzen Speed verliert. Warum dies so ist, bleibt ein Rätsel. Jedenfalls ist es sehr schade und unsinnig.

Auch bei den Fahrzeugen sind einige Unterschiede bemerkbar. Allerdings vor allem, was das Design angeht. Zu fahren sind sie alle in etwa gleich, lediglich die Farben und die Geschwindigkeit können differieren.

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Admin am 08 Mrz 2005 @ 10:20
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