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Messiah: Review

  Personal Computer 


Das Spiel beginnt mit einem kurzen Intro in dem die Stimme von Gott zu hören ist, die dem kleinen Engel Bob den Auftrag erteilt die Menschen auf der Erde wieder auf den richtigen Weg zu führen. Diese Menschen haben sich nämlich nur noch der Wissenschaft verschrieben und auch selber zu einer Art Religion gemacht. Mit dem Drang immer mehr von dem unendlichen Universum zu erforschen ist es ihnen gelungen, Beweise für die Existenz von Himmel und Hölle zu finden.



Deshalb baute eine machtbesessene Organisation, die sich die dunkle Bruderschaft nennt, eine Forschungsstation auf der Rückseite des Mondes, um Kontakt mit einer der beiden Dimensionen aufzunehmen. Da die dunkle Bruderschaft Gott für zu mächtig einschätzt, versuchen sie den Kontakt zu Satan herzustellen. Dieses Vorhaben fällt Gott natürlich schnell auf und schickt einen Abkömmling auf die Erde um sie davon abzuhalten: der kleine Engel, Bob.

Das Spiel beginnt damit als Bob vom Himmel stürzt und mit voller Wucht in einen Körper eines Polizisten katapultiert wird. Damit wären wir auch schon beim auffälligsten Merkmal des Spiels. Der kleine Engel ist eigentlich schutzlos der Welt ausgeliefert, er kann nicht mal eine Waffe tragen geschweige denn einen Angreifer abwehren. Da kommt die Spezialfähigkeit Besessenheit gerade richtig, denn mit ihr lassen sich die Körper der Bewohner übernehmen und so ihre Fähigkeiten zu nutze machen. Um in einen Körper zu springen hängt stark von dem gewählten Schwierigkeitsgrad ab. In der Stufe leicht kann Bob von allen Seiten in den Körper springen, während in normal nur von der Seite und von hinten den Körper übernommen werden kann. In der Stufe schwer ist es nur möglich von hinten in den Körper zu hüpfen.

Der kleine Engel wird in der Third-Person-Ansicht am besten mit der Tastatur und der Maus durch die Strassen der schmutzigen Grossstadt gesteuert. Da es aber nicht allzu friedlich in der Metropole zu und her geht muss sich Bob auch irgendwie verteidigen können. Besitzt er zur Zeit gerade einen Körper eines Polizisten kann man mit ihm durch Polizeikontrollen laufen ohne Aufmerksamkeit zu erregen. Zieht man hingegen die Waffe wird man schnell zur Bedrohung und die polizeilichen Kollegen eröffnen das Feuer auf einen. Das Waffenarsenal reicht von einem Schneidbrenner über eine Pumpgun zur Bazooka und natürlich einer Kettensäge! :)
Diese Waffen sind auch von Nöten wenn man sich im blutigen Grossstadtkampf zwischen der Polizei und den sogenannten Chots zur Wehr setzen will. Die Chots sind Kannibalen die in den Abwasser-Kanälen der Stadt hausen und immer wieder gegen die bestehende Ordnung vorgehen.

Die Waffen haben alle unterschiedliche Reichweiten, die auch wieder vom Schwierigkeitsgrad abhängig sind. Ausserdem kann man mit den +/- Tasten in den Snipermodus wechseln und so den Gegner präziser aufs Korn nehmen. Auch ist es möglich, den Gegner von hinten zu erwürgen und so sich still und leise, seinem nächsten Ziel herantasten.

Ist man dennoch einmal das Ziel von blutrünstigen Gegner geworden, verliert man ziemlich schnell die Energie und muss schauen das man so schnell wie möglich aus dem besessenen Körper entwischen kann, ohne dass man von den Angreifern entdeckt wird. Wird der Körper getötet, während man ihn noch unter seiner Obhut hat, springt Bob im leichten Schwierigkeitsgrad von selbst hinaus während er auf schwer mit dem Körper zusammen stirbt. Energieauffrischung durch irgendwelche Extras gibt es nicht. Wenn der Körper mal Energie verloren hat kommt sie nicht mehr zurück. Hat hingegen Bob persönlich Energie verloren kann er sie nur wieder auffrischen indem er in einen neuen Körper hüpft und die Energie dessen anzapft.

Das System mit der Übernahme eines Körpers ist recht abwechslungsreich und besitzt so seine Tücken. Wissenschaftler können verschieden Terminals bedienen um so geschlossenen Tore zu öffnen, während Arbeiter das Reparieren von Maschinen und ähnlichem mit Leichtigkeit bewältigen können werden sie sofort von Polizisten attackiert wenn sie eine Waffe in den Händen halten. Mit Nukleartechnikern können radioaktive Bereiche betreten werden und so Strahlenschäden behoben oder andere Sachen erledigt werden. Auch ist es möglich in den Körper von Tieren, genau gesagt von Ratten zu springen. Das ist vor allem sehr witzig wenn man dann als Ratte durch verzwickte Röhren rennt um so weiter zu kommen.

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Admin am 08 Mrz 2005 @ 10:23
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