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Metalheart - Replicants Rampage: Review

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Cyberimplantate garantieren ´nen dicken Schädel. Wenn der Kopf dröhnt, machen auch Nachtsichtaugen keinen Spass mehr. Aber hey: Zum Glück gibt es in der Welt des Taktik-RPGs Metalheart die Droge Tactonium. Die schaltet den Schmerz ab - aber leider noch nicht das Spiel.



Fallout. Das waren noch Zeiten. Ein Taktik-RPG für Spielenächte bis zum Umfallen. Neben Jagged Alliance eines der besten Spiele seines Genres der letzten Jahre. Vorausgesetzt man steht auf Endzeit-Szenarien, Cyborgs und Welten, in denen für Gefühle kein Platz mehr ist. Hersteller Numlock versucht sich nun an ähnlichem Spielmaterial. Mit Metalheart sollen Rundentaktiker mal wieder auf ihre Kosten kommen, wo doch so eine lange Hungerstrecke hinter uns liegt.

Absturz auf Procyon

Zu einem guten Rollenspiel gehört auch eine interessante Vorgeschichte, die Lust auf mehr machen soll. In die Wüste also, wo noch Platz für Fantasien ist: Captain Lanthan Signey und Co-Pilotin Cheris Sheridan stürzen nach einer Asteroiden-Kollision eben genau in ein solches Ödland. Das kleinere Rettungsraumschiff liegt brach in der Wüste von Procyon, eines fremden Planeten. Ziel des unverletzten Teams ist es nun, den nahe liegenden Weltraumhafen zu erreichen, sich ein Taxi zu nehmen und einfach zu verschwinden. Wenn das so einfach wäre, hätten wir vielleicht Glück gehabt und Metalheart wäre nie produziert worden. Aber natürlich sind vorher einige Umwege in Kauf zu nehmen, um eine Grundlage für ein Spiel zu schaffen. In einer Mischung aus Rollenspiel und rundenbasierter Taktikstrategie lernt ihr im Laufe des Spiels das wahre Gesicht des merkwürdigen Planeten kennen. Und das gewinnt bestimmt keinen Schönheitswettbewerb.

Willkommen in der Fremde

Procyon wird scharf bewacht. Abgeschottet vor unerwünschten Blicken fristet die Welt unter der Herrschaft des Numori Imperiums sein Dasein im abgeschiedenen Nirgendwo - wer einmal dort landet (oder unfreiwillig darauf abstürzt), gelangt nie wieder weg. Entweder weil die Mittel dazu fehlen oder ganz einfach deshalb, weil das Imperium gar nicht scharf darauf ist, Besucher mit geheimen Informationen in die Freiheit zu entlassen. Also stiefelt ihr mit dem zweiköpfigen Starterteam los, das später mit weiteren freiwilligen Helfern erweitert werden kann. Etwa mit Mitgliedern der scheinbar zerschlagenen Widerstandstruppe "Metal Heart". Na, klingelt's?

Metalheart - Replicants Rampage
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Thomas Richter

Metalheart---Replicants-Rampage


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Thomas Richter am 08 Sep 2005 @ 22:00
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