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Midnight Nowhere: Review

  Personal Computer 


Alleine in einem Leichensack aufzuwachen, Dutzende Leichen zu entdecken und sich einen Ausweg aus einem verlassenen, heruntergekommenen und scheinbar tödlichen Labor zu suchen - wer könnte sich etwas Schöneres vorstellen?



Genau das erwartet den Spieler in Midnight Nowhere. Diese Ausgangslage bietet im Grunde alles, was man sich von einem echten Horror-Adventure erhofft: Ein orientierungsloser Protagonist, viele übel zugerichtete Leichen und eine Atmosphäre, die schon ziemlich ins Surreale abdriftet. Kommt dazu, dass man zu Beginn - wie immer - so gut wie nichts über sich oder die Situation, in der man steckt, weiss. Es bleibt also nichts anderes übrig, als zunächst einmal die gesamte Umgebung zu untersuchen.

Point&Click

Rasch wird klar, dass sich Midnight Nowhere an klassischen Point&Click-Adventures orientiert. Fixe Kameraeinstellungen gehören ebenso dazu, wie das übliche Mauszeiger-System mit verschiedenen Funktionen wie Untersuchen, Mitnehmen oder Sprechen. Nimmt man die drückende und düstere Atmosphäre dazu, muss sich jeder Fan des Genres sofort wohl fühlen.

Wie immer sind neben der Story natürlich vor allem die Rätsel und deren Schwierigkeitsgrad entscheidend, ob das Spiel denn auch ankommt. Diese haben es durchaus in sich. Es muss schon jeder Raum genau untersucht werden, um nicht Entscheidendes zu verpassen. Ausserdem ist auch Fantasie gefragt, wenn etwa Gegenstände kombiniert werden müssen oder auf den ersten Blick nicht eindeutig festgestellt werden kann, wozu man ein bestimmtes Utensil nun genau gebrauchen kann. Das Spiel bietet auch nicht viele Hilfen, der Cursor verwandelt sich nicht etwa, wodurch immer gleich angezeigt würde, was wozu gut ist. Unfair werden die Rätsel zwar nie, einige haben es aber schon in sich und stellen sogar Profis vor Probleme. Im Laufe des Spiels kommt man mit der Logik des Spiels aber immer besser zurecht.

Midnight Nowhere
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Midnight-Nowhere


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Admin am 08 Mrz 2005 @ 10:24
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