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Mirror's Edge: Review

  Personal Computer 

Es ist eine gemeine Welt: Immer und immer wieder werden Konsolenspiele nach einiger Wartezeit für den PC umgesetzt und saufen dort direkt ab. Meist sind die Portierungen von bekannten und beliebten Spielen auf den Heimrechner entweder lieblos oder einfach nur schlecht. DICE macht bei Mirror's Edge aber alles richtig.

Über den Dächern

Packend, innovativ, aber zu kurz. So lautet das Fazit von uns und auch von den meisten anderen Magazinen. Mirror's Edge wurde weltweit für seinen Mut gefeiert. Das Spiel von Battlefield-Macher DICE schlug ein wie eine Bombe und revolutionierte das Jump and Run-Genre, indem der Spieler Hauptfigur Faith nicht etwa von der Seite oder von hinten gesehen, sondern aus der ersten Person steuert. Darüber hinaus ist vor allem das tolle Leveldesign, welches atemberaubende Sprung- und Athletikkombinationen fordert, für die Lobeshymnen verantwortlich. Gut zwei Monate später ist nun endlich die PC-Fassung in den Händlerregalen und überzeugt mit genau denselben Argumenten.

In Mirror's Edge übernimmt der Spieler die Rolle der Runnerin Faith. In einer Welt, wo Big Brother keine TV-Sendung, sondern bittere Realität ist, sind die schnellen Postboten der Freiheit am nächsten. Die Runner bedienen sich sämtlichen Dächern der Metropolen, um schnell und über der prüfenden Kamera ihre Aufträge zu erfüllen. Eines Tages allerdings zeigen sich Polizisten, die diesem Trend eigentlich eher ignorant gegenüberstehen, plötzlich schiesswütig. Und als ein aufstrebender Politiker ermordet vorgefunden wird, wird auch Faith klar, dass hier etwas gewaltig stinkt.

Innovatives Konzept

Die Einzigartigkeit von Mirror's Edge lässt sich im Prinzip an drei Elementen festmachen: Perspektive, Leveldesign und Setting. DICE hat das alternde Jump and Run-Genre erfolgreich in die erste Person übertragen. So wirken Sprungeinlagen und -kombinationen noch intensiver. Doch das alleine würde nicht reichen, wäre da nicht das herausragende Leveldesign gepaart mit dem Setting. Die meterhohen Hochhäuser, auf denen Faith ihre akrobatischen "Übungen" ausführt, sowie das sterile, überperfekte Design der totalitären Überwachungsstadt, machen das Spiel unvergesslich. Das Gefühl, über den Dächern der Welt zu fliegen, aber auch jederzeit abstürzen zu können, intensiviert die Atmosphäre. Aus der dritten Person wäre dies kaum zu erreichen gewesen.

Mirror's Edge
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Patrik Nordsiek


Mirrors-Edge


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Patrik Nordsiek am 22 Jan 2009 @ 17:49
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