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Monkey Island IV: Review

  Personal Computer 


Juhu, ein Adventure! Und dann auch noch Monkey Island von LucasArts! Da kann doch eigentlich gar nichts mehr schiefgehen und man erhält Grübeleien für viele stürmische und kalte Spätherbstabende (oder so ähnlich *g*). Ob Flucht von Monkey Island die hohen Erwartungen als letzte Säule des Genres erfüllen kann oder ob das klassische Adventure tot ist, erfahrt ihr in dieser Review!



'Mein Name ist Guybrush Threepwood, ich bin ein mächtiger Pirat!'

Es ist wieder mal soweit, ein Ausflug auf die schräge Karibikwelt von Monkey Island steht bevor! Die Handlung knüpft nahtlos da an, wo sie vor nun mittlerweile zehn Jahren begann und der vierte Teil der erfolgreichen Adventurereihe beginnt da, wo der Dritte aufhörte: Mit der Rückkehr des (nun nicht mehr) frisch verheirateten Ehepaares, das von seinen Flittermonaten zurückkommt. Doch daheim wartet kein Empfangs-komitee, sondern lediglich ein Katapult, welches das Anwesen von Elaine Marley-Threepwood beschiesst. Elaine, die Gouverneurin von Melee Island, wurde nämlich in ihrer Abwesendheit für tot erklärt!

Die Aufgabe des Spielers ist nun das Anwesen zu retten, Elaines Lebendigkeit zu beweisen und nebenbei auch noch zu verhindern, dass aus dem karibischen Piraten-paradies ein familiärer Vergnügungspark wird. Dazu müssen Elaine und Guybrush die Pläne eines australischen Immobilienmaklers und eines Möchtegern-Gouverneurs, der Neuwahlen angesetzt hat, durchkreuzen. Im Laufe der Geschichte trifft man dabei auf viele alte Bekannte, deshalb können nur Kenner der vorherigen Teile das Spiel richtig geniessen.

Plündern und Raubschatzen in 3D

Was einem beim ersten Starten des Spieles sofort ins Auge sticht, ist die 'neue' Grafikengine. Vorbei sind die Zeiten, in denen Piraten sich in 2-dimensionale Welten bewegen mussten. Heute stellt, wie schon bei dem 98er Adventure Grim Fandango und dem diesjährigen Action-Adventure Indiana Jones und der Turm von Babel, eine 3D-Grafik, die Beschleunigerkarten voraussetzt, das Spielgeschehen dar.

Das bringt als Nachteil teilweise kurze aber trotzdem sehr nervige Ladezeiten bei fast jedem Bildschirmwechsel mit sich. Unbegreiflich ist für mich auch, warum LucasArts die Engine nicht soweit verbessert hat, dass sie die Personen wenigstens nicht ganz so eckig zeichnet. Das fällt beim normalen Spielgeschen zwar kaum auf, wenn aber mal näher rangezoomt wird, merkt man es schon. Allerdings gewöhnt man sich auch an den neuen Grafikstil der oft auch sehr schön ist. Die Hintergründe sind nachwievor relativ starr und gezeichnet bzw. gerendert; nur vereinzelt sorgen einige bewegliche Elemente für Auflockerung.

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Admin am 08 Mrz 2005 @ 10:32
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