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Moon Tycoon: Review

  Personal Computer 


Fast ein ganzes Jahrhundert nachdem der erste Mensch den Mond betrat, macht sich ein Grüppchen aus den klügsten Köpfen aus Forschung, Technik, Politik und Militär auf, es Neil Armstrong gleich zu tun, den Mond zu betreten, um dort eine Kolonie zu gründen. Dort will man aus den wertvollen Mondrohstoffen und dem Mondtourismus Profit erwirtschaften und eine neue Heimat aufbauen.



Ihr seid der Anführer dieser Gruppe und beaufsichtigt den Bau der Kolonie. Von Mutter Erde habt ihr genug, denn da macht euch die globale Energiekrise das im Jahre 2021 ohnehin schon harte Leben schwer. Vor kurzem wurde die Kernfusion entdeckt, die diese Krise lösen könnte, wenn genug "Brennstoff", Helium 3 genannt, vorhanden wäre. Der einzige Ort, an dem dieses Gas vorkommt, ist der Mond, so dass sich eurer Mondexpedition eine grosszügig sprudelnde Geldquelle offeriert. Also errichtet ihr Sonden, die das Gelände im Landungsgebiet nach wertvollen Bodenschätzen absuchen, und baut Bergwerke, die die kostbaren Waren, Helium 3 und Uran, ans diffuse Mondlicht befördern. Damit die Bergwerke auch ordentlich funktionieren können, braucht es noch Arbeiter, denen es nach einer Bleibe, Sauerstoff und natürlich Wasser dürstet, sowie Energie, die zunächst von einigen Solaranlagen bereitgestellt wird. Die geförderten Rohstoffe werden in Lagern verstaut, bis ihr einen Raumhafen mit allem was dazu gehört errichtet habt und das Material an den Höchstbietenden verkaufen könnt. Schon läuft der erste Wirtschaftskreislauf und ihr dürft an etwas raffiniertere Gebäude, wie Forschungseinrichtungen, Weltraumteleskope und medizinische Einrichtungen denken.

Eine Woche Urlaub auf dem Mond...

...würde sicherlich jeder gerne machen und nachdem eure Ingenieure auch auf diesen glorreichen Gedanken gekommen sind, könnt ihr Hotels errichten und Kasinos betreiben. Ein wenig später, wenn ihr zu einem beliebten Ferienziel aufgestiegen seid, könnt ihr sogar einen Golfplatz, auf dem unter veränderten Schwerkraftverhältnissen gespielt werden darf, oder sogar ein Aquarium für Taucher errichten. All diese Attraktionen locken zahlreiche Besucher an und spülen ordentlich Geld in die Kasse. Leider benötigen so viele Anlagen auch eine richtig grosse Menge an Personal, Wasser, Sauerstoff und Energie, so dass ihr mittlerweile schon Quadratkilometer grosse Areale mit einfachen Solaranlagen, kleinen Wasserwerken, klobigen Sauerstoffgewinnungsanlagen und aufblasbaren Gummihütten zugepflastert habt. Nun wird es Zeit für eine Modernisierung und nach und nach könnt ihr den alten Bestand durch neue, komfortable Wohnungen mit integrierten Kindergärten, effizienteren Wasser- und Sauerstoffgewinnungsanlagen und Kernkraftwerken ersetzen.

Kernkraftwerke sind aber, wie auf der guten alten Erde auch, eine sehr zwiespältige Angelegenheit: Auf der einen Seite liefern sie massig Energie, allerdings besteht auch immer das Risiko eines Kernunfalls, was man zwar durch teure Sicherheitseinrichtungen minimieren, jedoch nie ganz ausschliessen kann. Und damit kommen wir zu all den Gefahren, die euch in den Weg zur erfolgreichen und florierenden Mondkolonie gelegt worden sind: Eure kleine Ansiedlung kann im Spiel von insgesamt 16 Katastrophen heimgesucht werden. Dazu gehören Sonnenstürme, Meteoritenschauer, Terroranschläge oder auch Angriffe von Subraumpiraten. Um euch bloss keine Ruhe zu lassen, durchlaufen alle Gebäude einen kontinuierlichen Alterungsprozess, an dessen Ende sie sich dann in Mondstaub auflösen. Wenn ihr nicht irgendwann König eines Staubhäufchens sein wollt, müsst ihr kontinuierlich eure alten Gebäude erneuern.

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Admin am 08 Mrz 2005 @ 10:33
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