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MotoGP 07: Review

  Personal Computer 

Die Software-Industrie ist noch schlimmer als die Musikindustrie: Jedes Jahr muss ein neues Produkt einer etablierten Serie auf den Markt, koste es, was es wolle. EA verspielt durch diese Politik bereits seit einigen Jahren die mühsam erarbeitete Gunst der Spieler, hat damit aber wirtschaftlichen Erfolg. Auch andere Publisher setzen - insbesondere im Sportsegment - auf den Jahresrhythmus. So auch THQ mit seiner MotoGP-Serie. Was verändert wurde, erfahrt ihr hier.

Lediglich ein Update?

Auf dem PC regierte lange Zeit die Formel 1 im Bereich der Rennsimulationen. Kein anderer Motorsport wurde so häufig und auch qualitativ hochwertig umgesetzt. Vor allem die zweirädrigen Konkurrenten wurden wie Stiefkinder behandelt und eine realistische Umsetzung eines Motorrads liess lange auf sich warten. Doch seit einiger Zeit kann THQ mit MotoGP überzeugen und auch Capcom bringt einen direkten Konkurrenten auf den Markt, der verwirrenderweise auf den selben Namen hört.

Mit der aktuellen Edition der THQ-Simulation macht sich aber ein kleines Unbehagen breit, da zu viel noch an den direkten Vorgänger erinnert. Auch dieses Jahr überzeugt MotoGP zunächst mit Originaldaten und -strecken sowie mit einer realistischen Umsetzung des Motorrad-Feelings. Dabei können sowohl Anfänger als auch Profis durchstarten. Neben der obligatorischen Auswahl zwischen manueller und automatischer Schaltung kann der Realismusgrad stufenlos von 0 bis 100 eingestellt werden. Dass zwischen den Einstellungen 34 und 35 kaum ein Unterschied bemerkbar ist, macht nichts. Fataler ist es dagegen, dass nicht kommuniziert wird, was genau sich durch die Umstellung verändert. Erst im Rennen bemerkt man bei grossen Sprüngen, welche Bereiche nicht mehr automatisch gesteuert oder zumindest unterstützt werden.

Schöne Umsetzung

Sowohl im Arcade- als auch im Simulationsmodus kann THQ wie gewohnt mit einer guten Zugänglichkeit punkten. Das liegt vor allem an der simplen Steuerung, die die Befehle unkompliziert auf das Gefährt überträgt. Vorder- und Hinterradbremsen können getrennt voneinander ausgelöst werden, mit jeweils unterschiedlicher Auswirkung. Auch die Körperhaltung des Fahrers kann gesteuert werden. Echte Profis können mit diesen Optionen pro Runde noch einige Sekunden herausholen.

MotoGP 07
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Patrik Nordsiek

MotoGP-07


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Patrik Nordsiek am 30 Nov 2007 @ 09:06
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