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Mozart - Das Letzte Geheimnis: Review

  Personal Computer 

Die GameCo Studios mit Sitz in Frankreich hatten bereits mit Still Life 2 vor gut zwei Jahren einen ansehnlichen Erfolg feiern können. Etwas befremdlich fanden wir, dass das in Frankreich im gleichen Jahr erschienene Adventure Mozart - Das letzte Geheimnis nicht den Weg zu uns in die Regale fand. Das wurde nun nachgeholt, denn mit Just A Game fand sich doch noch ein Publisher, der uns das Abenteuer des berühmten Komponisten erleben lässt.

Spielerisch trister Mordkomplott?

Der Kaiser Joseph der II. ist in Gefahr. Das sieht Mozart in einem ständig wiederkehrenden Traum. Eine Gruppe von Verschwörern schmiedet in den düsteren Katakomben Prags Pläne für einen Staatsstreich. Schnell muss Mozart erkennen, dass mehr dahintersteckt als nur eine blosse Vorahnung. Mit kriminologischem, aber auch mit musikalischem Gespür versucht ihr, den Hintermännern des Komplotts auf die Schliche zu kommen. Wenn es euch nicht gelingen sollte, vor Ablauf der Zeit die Verschwörung aufzudecken, ist das Schicksal des Kaisers besiegelt.

Aufgeteilt in satte 18 Kapitel, löst ihr in der Rolle des jungen Musikgenies Rätsel, wickelt einige Gespräche ab und knackt zwischendurch eines von wenigen Minispielen. Bei den Rätseln liegt der Fokus eindeutig auf Kombinationsaufgaben von Objekten, die zunächst in den Umgebungen gefunden und dann im Inventar miteinander verknüpft werden müssen. Hin und wieder müsst ihr die Gegenstände sogar in ihre Einzelteile zerlegen, um weiter voranzukommen. Das erhöht die Schwierigkeit, zumal ihr kaum Hinweise im Spiel erhaltet, die darauf hindeuten könnten, was mit den Funden wohl anzufangen wäre.



Spielerisch bekommt ihr gewohnte, solide Adventurekost mit üblicher Point & Click-Steuerung geboten. Zwischendurch dürft ihr auch mal die Geschicke über einen anderen Charakter übernehmen, weil Mozart kurzzeitig in der Klemme sitzt. Die simplen Dialoge lassen euch nur selten Auswahloptionen - strikt linear geht es zu, und voran kommt ihr auch nur, wenn ihr die erforderlichen Objekte gefunden und eingesetzt habt. Alternative Lösungsoptionen gibt es nicht. Nett gemacht: Mitunter ist es eure Aufgabe, ein Cembalo korrekt zu stimmen. Da ist musikalisches Gehör natürlich von Vorteil.

Wer sich nicht mit Noten auskennt, könnte auch mit der Korrektur von einigen Partituren Schwierigkeiten bekommen. Hierfür vertauscht ihr Noten auf einem Notenblatt, dürft euch allerdings nicht zu viele Fehlversuche erlauben. Einfaches Herumklicken führt hier nicht zum Erfolg. Etwas nervig geraten ist ein Geschicklichkeitsminispiel, in dem ihr euch als Dirigent fünf Sterne verdienen müsst, bevor ihr einen Buchstabensalat vorgesetzt bekommt, um ein Codewort zu finden, mit dem ihr beispielsweise geheime Nachrichten der Freimaurer entschlüsseln könnt.

Mozart - Das Letzte Geheimnis
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Birgit Grunow

Mozart---Das-Letzte-Geheimnis


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Birgit Grunow am 12 Aug 2011 @ 09:06
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